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DeWolff – THRUST

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DeWolff Thrust

Holland‘s finest!

Bereits sein sechstes Studio­album veröffentlicht das holländische Trio DeWolff und zählt damit schlicht und ergreifend zu den derzeit besten Bands der Tulpen-Region. Seine enorme Schubkraft entfacht die noch junge Truppe (das jüngste Mitglied war gerade mal 13 Jahre alt, als man 2007 zusammen fand) auf der Bühne (der gran­diose Live-Mitschnitt LIVE & OUTTA SIGHT ist ein mehr als überzeugender Zeit­zeuge dafür), aber auch im Studio fühlen sich die Drei pudelwohl. Dass klassische Drei-Mann-Bestzungen überzeugend funktionieren, wissen wir nicht erst seit Cream oder Rush, musikalische Referenzen an die 60er oder 70er Jahre finden sich im psychedelisch angehauchten Heavy- und Bluesrock jedenfalls zuhauf. Hendrix, Deep Purple, Led Zeppelin, Leon Rus­sell, The Doors – der Wissensdurst der Truppe ist groß und abwechslungsreich. Der Raus­schmeißer ›Outta Step & Ill At Ease‹ ist feinste Allman-Brothers-Tradition, ›California Bur­ning‹ hingegen ist Led Zeppelin, ohne dass deren Name drauf steht. Das ruhige ›Once In A Blue Moon‹ erinnert im Solopart frappierend an Deep Purple, ebenso ›Sometimes‹. Benannt nach Harvey Keitels Charakter „The Wolf“ aus Tarantinos Pulp Fiction, erschaffen Gitarrist und Sänger Pablo van den Poel, sein Bruder Luka (Schlagzeug) und Robin Piso (Keyboards, Bass) einen inspirierten, elektrisierenden und zeitgenössischen Retro-Batzen mit feinem Klangbild. Musikalität, Experimentier­freu­digkeit und ansteckender Enthusiasmus sind allesamt Attribute, die DeWolff locker für sich verbuchen können.

8/10

DeWolff
THRUST
MASCOT/ROUGH TRADE

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