Review: Def Leppard – HYSTERIA

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Review: Def Leppard – HYSTERIA

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def leppardDie Hardrock-Version von THRILLER.

Es ist ihr Schicksals-Album, denn für HYSTERIA zahlen Def Leppard schon im Vorfeld einen hohen Preis: Drummer Rick Allen verliert während der Vorproduktion Silvester 1984 bei einem Autounfall seinen linken Arm. Seitdem trommelt er mit einem elektronischen Kit, der den Pop-Metal-Sound von HYSTERIA entscheidend beeinflussen wird. Das Album erscheint Anfang August 1987, aber schon am 31. August 1986 endet in Mannheim auf dem „Monsters Of Rock“-Fes­tival der knapp vierwöchige erste Teil der HYSTERIA-Tour. Zwischen den PYROMANIA-Hits ›Too Late For Love‹ und ›Photograph‹ platzieren sie den neuen Song ›Love And Affec­tion‹. Durch die Reaktionen der anwesenden GIs lässt sich der kommende US-Erfolg damals schon erahnen (das Foto aus Mannheim im Booklet spricht Bände). Auch die eingängige Vorab-Single ›Animal‹ untermalt den angekündigten Anspruch des Produzenten Mutt Lange, eine Hardrock-Version von Michael Jack­sons THRILLER zu machen, jeder Song sollte eine potenzielle Single sein. Es wurden sieben Stück, und sie machten HYSTERIA zu Leppards erfolgreichstem Album. Jetzt gibt es nach der Deluxe-Edition von 2006 das komplette Paket, u.a. mit der „Classic Albums“-DVD, dem Audio­mitschnitt der 88er Live-DVD IN THE ROUND IN YOUR FACE und einer BBC-Radio-Doku.

9/10

Def Leppard
HYSTERIA
(30th Anniversary Version, Remastered 2017)
MERCURY/UNIVERSAL

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