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    Review: Deep Purple – A FIRE IN THE SKY – A CAREER-SPANNING COLLECTION

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    Review: Deep Purple – A FIRE IN THE SKY – A CAREER-SPANNING COLLECTION

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    Deep Purple A Fire In The SkyEine die Gesamtkarriere umfassende, um 13 Tracks abgespeckte Vinylversion.

    Wer Mark-II-Frontmann Ian Gillan im Interview danach befragt, warum sich im aktuellen Konzert­repertoire der seit Jahrzehnten nunmehr stabilen Deep-Purple-Besetzung nicht auch mal der eine oder andere Song der Mark-III-Phase findet, erntet vehemente Verdrießlichkeit. Dabei lieferte die von Gillans Nachfolger David Coverdale im Gespann mit dem ebenfalls ausgezeichneten Stimmakrobaten Glenn Hughes angeführte Ära 1974 bis 1976 diverse Klassiker, wie das Triple-LP-Set A FIRE IN THE SKY – A CAREER-SPANNING COLLECTION mit ›Stormbringer‹, ›Soldier Of Fortune‹, ›Might Just Take Your Life‹ sowie den US-Single-Edits von ›Burn‹ und ›You Keep On Moving‹ anschaulich demonstriert. Seltsam auch, dass sich Gillan nie dagegen sträubte, die Joe-South-Cover-Ver­sion ›Hush‹ von Mark I mit Sänger Rod Evans, die sich ebenfalls unter den 27 Tracks findet, bis heute im Konzert zu präsentieren.

    Doch genug von den Befindlichkeiten im Inner Sanctum der Langzeitüberlebenden. Geben doch sechs Vinyl­seiten einen recht anschaulichen Einblick in das Kreativwerk, wenn auch nicht ganz klar wird, warum sich auf der 3-CD-Version insgesamt satte 40 Tracks aus 19 Studioalben tummeln. Gegen eine vierte oder gar fünfte schwarze Scheibe hätte sich die eingefleischte Vinyl-Käuferschaft sicherlich auch gegen entsprechenden Aufpreis nicht gesträubt. Zumal sich der Hörer zwar in Chronologie, aber von Seite 1 an rückwärts ins Purple’sche Œuvre einarbeiten muss: ›Hell To Pay (Radio Edit)‹ und ›Vincent Price‹ von NOW WHAT?! (2013), der Titelsong ›Rapture Of The Deep‹ (2005), ›Sun Goes Down‹ von BANANAS (2003) und ›Any Fule Kno That‹ von ABANDON (1998) bestimmen den Auftakt.

    Nicht fehlen dürfen auf den Seiten vier und fünf Auszüge aus DEEP PURPLE IN ROCK (1970), FIREBALL (1971)und MACHINE HEAD (1972), darunter auch der amerikanische Album-Edit von ›Speed King‹ sowie die einst nicht auf LPs veröffentlichten Singles ›Black Night‹ und ›Strange Kind Of Woman‹. Am Ende warten dann noch ›Kentucky Woman‹, ›Wring That Neck (a.k.a. Hard Road)‹, ›Mandrake Root‹ und ›Hush‹ der Mark-I-Besetzung.

    8/10

    Deep Purple
    A FIRE IN THE SKY – A CAREER-SPANNING COLLECTION
    PARLOPHONE/WARNER

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