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    Review: Buffalo Springfield – WHAT’S THAT SOUND? – COMPLETE ALBUMS COLLECTION

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    Review: Buffalo Springfield – WHAT’S THAT SOUND? – COMPLETE ALBUMS COLLECTION

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    Buffalo Springfield Complete Albums Collection

    Drei Alben aus der Sturm-und-Drang-Phase von Neil Young und Stephen Stills.

    Im Nachhinein ließe sich das amerikanisch-kanadische Ensemble, 1966 in Los Angeles formiert, ge­­wiss als Supergroup bezeichnen: Stephen Stills gründete mit David Crosby und Graham Nash 1968 ein wenig später weltberühmtes Trio und holte auch noch seinen Bandkumpel Neil Young dazu. Richie Furay, später auch bei Souther-Hillman-Furay aktiv, hob 1968 mit Jim Messina (Loggins And Messina) und Randy Meisner (Eagles) die Country-Rocker Poco aus der Taufe. Doch den mit Schlagzeuger Dewey Martin und Bassist Bruce Palmer komplettierten Buffalo Springfield blieb in ihrer etwa zweijährigen Existenz trotz drei wegweisender Alben und Top-Ten-Singles der große Durch­bruch versagt.

    Das Box-Set WHAT’S THAT SOUND? – COMPLETE ALBUMS COLLECTION vereint wahlweise auf fünf CDs oder Vinyl­scheiben die drei regulären Alben ohne Bonus. Kein Geringerer als der in Sachen Hi-Fi für seine Pingeligkeit berüchtigte Young übernahm die Aufsicht über das von den originalen Analog-Tapes aufbereitete Remastering. Auf dem selbstbetitelten Debüt von 1966, wie auch der Zweitling jeweils als komplette Mono- und Ste­reo-Version integriert, nahm die mit perfekt mehrstimmigen Gesangspassagen unterfütterte Fusion aus Pop, Folk, Beat, Rock, Soul und Country schon konkret Gestalt an: Young und Stills lieferten sich einen Wettbewerb, wer der bessere Songwriter sei: Sieben weitaus griffigere Kompositionen von Stills (u.a. ›Leave‹, ›Pay The Price‹, ›Go And Say Goodbye‹) standen gegen fünf eher introspektiv komplexe Arbeiten von Young, darunter ›Burned‹, ›Flying On The Ground Is Wrong‹ sowie die erste Single ›Now­adays Clancy Can’t Even Sing‹.

    Als sich Stills’ Ohrwurm-Kommentar zu den Sunset-Strip-Un­ruhen 1966, ›For What It’s Worth‹, auf Rang 7 der US-Charts platzierte, wurde in der zweiten LP-Auflage das nur in Mono-Version existente ›Baby Don’t Scold Me‹ gegen den Hit ausgetauscht. Auf BUFFALO SPRINGFIELD AGAIN von 1967 gesellte sich Furay mit drei ausgezeichneten Kompositionen hinzu, Young lieferte Sternstunden (›Mr. Soul‹, ›Broken Arrow‹, ›Ex­­pecting To Fly‹) und Stills glänzte abermals facettenreich mit ›Everyday‹, ›Bluebird‹ ›Hung Upside Down‹ und ›Rock And Roll Woman‹. Auf dem von Neu-Mitglied Jim Messina produzierten LAST TIME AROUND (1968) konsolidierte sich nochmals eine bereits in Auflösung befindliche Band, die noch immer zu Famosem wie Fu­­rays ›Kind Woman‹, Messinas ›Carefree Country Day‹, Youngs ›I Am A Child‹ sowie Stills’ ›Special Care‹ und ›Uno Mondo‹ imstande war.

    9/10

    Buffalo Springfield
    WHAT’S THAT SOUND? – COMPLETE ALBUMS COLLECTION
    RHINO/WARNER

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