Review: Buddy Guy – THE BLUES IS ALIVE AND WELL

Buddy Guy The Blues Is Alive And Well

Das komplette Electric-Blues-Menü inklusive Jagger/Richards.

Nehmen sie Platz im neuen Bluesmobil des überaus bekannten und erfolgreichen US-Musi­­kers Buddy Guy! Seit 60 Jahren bringt er fast jährlich eine Neuauflage, die Auszeichnungen füllen Regale und bekannte Konstrukteure lassen sich nicht lange bitten, mitzuschrauben am jeweils neuen Modell. 2018 sind das – nur so am Rande – Keith Richards und Mick Jagger, bekennende Fans des 1983 verstorbenen Muddy Waters, mit dem Buddy Guy ja auch schon zarte Bande pflegte. Dazu gesellten sich Koryphäen wie Jeff Beck und James Bay. Dieses Album ist der wohl beste Kompromiss zwischen allen Blues-Arten, den man momentan kriegen kann. Ein bestens bei Stimme intonierender George „Buddy“ Guy bringt uns das komplette Electric-Blues-Menü von Slow-, Chicago- bis zu Modern-Blues. Besonders herausragend: Der entspannte Dampfer ›Cognac‹ mit Jagger/Richards, der mo­­­dern angehauchte, von James Brown inspirierte Funk-Blues ›Whisky For Sale‹, das Muddy-Wa­ters-Cover ›Nine Below Zero‹ – und Humor hat die auf dem Cover entspannt lächelnde Ikone auch, der Text des Roots-Blues-Raus­schmeißers ›Milking Muther For Ya‹ behandelt die alte Bauernweisheit, dass man beim Mel­ken Bulle und Kuh besser nicht verwechseln sollte.

8/10

Buddy Guy
THE BLUES IS ALIVE AND WELL
SILVERTONE-RCA/SONY

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