Review: Boys From Heaven – THE GREAT DISCOVERY

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Review: Boys From Heaven – THE GREAT DISCOVERY

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Fest und flauschig

Es ist wirklich erstaunlich, dass immer mehr junge Musiker den als „weichgespült“ verrufenen AOR à la Toto oder Journey wieder für sich entdecken. So auch die blutjungen Dänen namens Boys From Heaven, die es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht haben, dieses softe Genre auf ihrem Debütalbum THE GREAT DISCOVERY modern aufzugreifen und um die ein oder andere Komponente zu erweitern. Denn wie es der Titel schon verrät, gibt es hier musikalisch jede Menge zu entdecken. So ist vom schrillen Alt-Saxophon, stimmigen Piano und Synthies bis hin zum engelsgleichen Stimmchen des Leadsängers Chris Catton – der hier beeindruckend nahe an Steve Perry herantritt – eine große Vielfalt geboten, in der jeder Song etwas Eigenes ausstrahlt. Was es tatsächlich nicht so leicht macht, eine konkrete Titel-Empfehlung auszusprechen, da die Scheibe wahrscheinlich am eindrucksvollsten als Gesamtkunstwerk funktioniert. Wer also grundsätzlich offen ist für den weichen Klang des AOR und/oder sich gerne einen seelenvollen Abend gönnen möchte, könnte hier eine passende Untermalung finden.

Bei mir konnten die Boys From Heaven mit THE GREAT DISCOVERY bereits einen gefühlvollen und technisch versierten Treffer mitten ins ebenfalls noch junge Kuschelrocker-Herz landen.

7 von 10 Punkten

Boys From Heaven, THE GREAT DISCOVERY, TARGET/SPV

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