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Blackfield – V

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Blackfield vCleverer Pop-Rock mit Hitpotenzial.

In kompositorischer Hinsicht sind Blackfield, bestehend aus Aviv Geffen und Steven Wilson, bekanntlich nicht das, was man bei diesen Namen erwarten könnte. Wilson steht als Solomusiker und Porcupine-Tree-Kopf, aber auch als Produzent und Tonmischer, eigentlich für moderne Formen des Prog-Rock. Mit dem israelischen Songwriter und Musiker Geffen hat er jedoch einen Partner gefunden, der in ihm schlummernde Seiten freilegt. Blackfield orientieren sich kompositorisch eher an Bands wie Oasis, Coldplay oder Travis, sprich: Sie präsentieren modernen, von Brit-Rock inspirierten Pop, der neben starken Hooks und gemäßigten Grooves auf eingängige Gesangs­parts und griffige Texte zugeschnitten ist. Beste Beispiele sind Stücke wie ›Family Man‹, ›Lately‹, ›The Jackal‹ und ›From 44 To 48‹, die so oder ähnlich auch aus der Feder von Noel Gallagher stammen könnten. Um den Kohl richtig fett zu machen, wurde bei drei Stücken der legendäre Pink-Floyd-Produzent und Musiker in eigener Sache, Alan Parsons, beteiligt. Parsons hat in seiner Karriere mehr als einmal gezeigt, wie man aus einer verheißungsvollen Idee einen Welthit macht. Den findet man auf BLACKFIELD V zwar nicht, ansonsten hinterlässt die Scheibe aber warme Ohren und leuchtende Augen.

7/10

Blackfield
V
KSCOPE/EDEL

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