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    Review: Black Sabbath – SUPERSONIC YEARS: THE SEVENTIES SINGLES BOX SET

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    Review: Black Sabbath – SUPERSONIC YEARS: THE SEVENTIES SINGLES BOX SET

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    Black Sabbath Supersonic Years

    Zehn auf einen Streich: Black Sabbaths 70er-Vinyl-Singles in schicker Box.

    Als um 1969/70 die britische Hard’n’Heavy-Frontfraktion aus Black Sabbath, Deep Purple, Led Zeppelin und Uriah Heep musikalisches Neuland betrat, musste die einst so erfolgreiche 7-Inch-Single nach dem Willen der Bandrebellen außen vor bleiben. Fortan sollten Alben als Maßstab gelten und keine einzelnen Songs, erst recht keine Charthits. Dass die großen Vier ihre globalen Durchbrüche allesamt auch 45er-Edits verdankten, die meist vom jeweiligen Label gefordert wurden, ist allerdings historisch belegbar. SUPERSONIC YEARS: THE SEVENTIES SINGLES BOX SET nimmt minutiös die Spuren­suche auf, kompiliert chronologisch zehn Vinyl-Preziosen in internationalen Picture-Sleeves mit ausführlichem Booklet.

    Mit dem selbstbetitelten Debüt im Februar 1970 legten Black Sabbath einen satten Start hin. Der Non-LP-Track ›Evil Woman (Don’t Play Your Games With Me)‹, im Original von der US-Band Crow, samt B-Seiten-Auskopp­lung ›Wicked World‹ erwies sich dennoch als La­­denhüter. Durch die Decke ging der ungestüm langhaarige Viererpack aus Birmingham ab August 1970 mit dem Last-Minute-Titelsong vom zweiten Album PARANOID und ›The Wizard‹ auf der Rückseite: Hierzulande platzierte sich der vehemente Riff-Rocker gar auf Nummer 1. Woran es lag, dass Black Sabbaths Auskopplungen erst wieder ab 1978 mit ›Never Say Die‹/›She’s Gone‹ und ›Hardrock (Single Edit)‹/›Symptom Of The Uni­verse (German Single Edit)‹ stromlinienförmige UK-Charttauglichkeit demonstrierten, weiß wohl nur Beelzebub allein.

    Gelangten mit ›Iron Man (Single Edit)‹/›Electric Funeral‹ (1970), ›To­­mor­row’s Dream‹/›Laguna Sunrise‹ (1972), ›Sabbath Bloody Sabbath (Edited Version)‹/›Changes‹ (1973) und ›Am I Going Insane (Radio Edit)‹/›Hole In The Sky‹ (1975) doch durchweg Sabbath-Klas­siker auf kleine Scheiben. Hingegen schwächelten die Auskopplungen ›Gypsy‹/›She’s Gone‹ und ›It’s Alright‹/›Rock’n’Roll Doctor‹ vom ohnehin mediokren 76er-Werk TECHNICAL ECSTASY mehr oder minder stark.

    10/10

    Black Sabbath
    SUPERSONIC YEARS: THE SEVENTIES SINGLES BOX SET
    RHINO/WARNER

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