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Beth Hart – FIRE ON THE FLOOR

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beth hart fire on the floorWeiter auf der weichen Welle.

Nach drei eher temperamentvollen Alben mit Kevin Shirley, dem Stamm­produzenten von Joe Bonamassa, wechselte Beth Hart für ihr siebtes Album BETTER THAN HOME (2015) Produ­zententeam und Stil. Damals kooperierte sie mit Rob Mathes und Michael Stevens und legte ein sanftes, songorientiertes Album vor, das sich streckenweise Folk und Balladen-Pop annäherte. Ganz offensichtlich suchte sie eine Musik, die der Emotionalität ihrer Stimme mehr Platz einräumte. Für das aktuelle FIRE ON THE FLOOR wechselte sie wiederum den Stil, hält aber am geringeren Härtegrad fest. Heute stehen Swing, Jazz und alter Rock‘n‘Roll im Mittelpunkt. Die 44-Jährige genießt es offensichtlich, die Ecken und Kanten ihrer Stimme zu zeigen. Mal schreit sie rau und kehlig, mal fällt sie in Scat-Gesang, mal schnurrt sie wie Billie Holiday. Als Musiker standen diesmal Könner der ersten Garde hinter ihr, Asse wie Michael Landau, Waddy Wachtel, Rick Marotta und Ivan Neville. Als Produzent fungierte der gestrenge Oliver Leiber, den Hart für seine Disziplin ausdrücklich lobt. Im Vergleich passt FIRE ON THE FLOOR besser zur schillernden Ausnahmesängerin als der missglückte Vorgänger.

7/10

Beth Hart
FIRE ON THE FLOOR
PROVOGUE/MASCOT/ROUGH TRADE

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