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    Review: Aubrey Powell – Vinyl . Album . Cover . Art

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    Review: Aubrey Powell – Vinyl . Album . Cover . Art

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    Vinyl Album Cover Art

    Die Geburt des modernen Albumcovers.

    Ein Motel am Sunset Strip in L.A., wie in Zeitungen schwarze Balken vor den Gesichtern derer, die ihre „seltsamen“ Neigungen nicht der Öffentlichkeit preisgeben wollen: AC/DCs DIRTY DEEDS DONE DIRT CHEAP ist nur eine der vielen Platten, de­­ren Cover von der britischen Design-Agentur Hipgnosis gestaltet wurden und die alle, versehen mit kleinen Anekdoten zum Entste­hungsprozess, in diesem Buch zu bestaunen sind. Band sowie Bandname mussten nicht mehr zwingend auf dem Titelbild zu sehen sein. Stattdessen sollte der Käufer um die Ecke denken, um den Sinn hinter der Plattenfront zu verstehen: Das moderne Cover war entstanden.

    Obwohl es ein Bildband ist, hätte Aubrey Powells Intro ruhig länger ausfallen können. Er erzählt dort in Warhol-„Popism“-Manier von der Londoner Firmenarbeitswohnung, wo sich Musikgrößen die Klinke in die Hand gaben, von Streitereien mit Storm Thorgerson, neben Powell Gründer der Firma, und auch wie diese zu ihrem mystischen Namen kam: Der zwischen Genie und Wahnsinn schwankende Syd Barrett, der damals kein Mitglied Pink Floyds mehr war, schrieb „Hipgnosis“ an die Woh­nungstür.

    Für Leute, die mit den Platten aufgewachsen sind, ist der Bildband zweifelsohne eine „emotionale Achterbahnfahrt“, wie Harry Pearce von Pentagram (sich sicher eine Träne verkneifend) im Outro meint. Ist man jünger, macht das Durchblättern trotzdem Spaß – auch wenn mehr Geschichten, etwas mehr Klatsch und Tratsch aus dem London der 70er Jahre zwischen den Bildern schön wären.

    8/10

    Vinyl . Album . Cover . Art
    VON AUBREY POWELL
    Edel Books

    Text: Vincent Numberger

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