Review: Dokken – THE LOST SONGS: 1978–1981

-

Review: Dokken – THE LOST SONGS: 1978–1981

- Advertisment -

Eine transatlantische Zeitreise

Bevor Dokken 1983 mit der Wiederveröffentlichung von BREAKING THE CHAINS ihren Majorlabeleinstand feierten, verschlug es den jungen Don Dokken nach seinen ersten Gehversuchen in südkalifornischen Studios ins norddeutsche Hamburg. Dort kreuzten sich seine Wege mit dem späteren Star- und Dokken-Produzenten Michael Wagener (u. a. Ozzy Osbourne, Mötley Crüe, Accept). Diese historische Epoche vor den unzähligen MTV-Heavy-Rotation-Hits des Quartetts beleuchtet nun die liebevoll zusammengestellte und hervorragend gemasterte beziehungsweise im 80er-Stil mit neu aufgenommenen Spuren aufgepeppte Compilation THE LOST SONGS: 1978–1981. Neben den „neuen“, unbekannten Tracks dürften die sechs Stücke der 1989 (illegal vom deutschen Independent Label Repertoire) veröffentlichten und 1979 in der Hansastadt aufgenommenen BACK IN THE STREETS E.P. ein Highlight für Dokken-Chronisten sein. THE LOST SONGS: 1978–1981 ist in seiner Gesamtheit ein Zeitzeugnis, wie sehr Dokken den auf catchy Melodien und Hooklines getrimmten Metalsound der wichtigsten Dekade der Popkultur beeinflussten.

7 von 10 Punkten

Dokken, THE LOST SONGS: 1978–1981, SILVER LINING/WARNER

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Udo Lindenberg: 75 Jahre alles klar!

Einer der wichtigsten und eigentümlichsten deutschen Rocker feiert heute Geburtstag: Udo Lindenberg! Udo Gerhard Lindenberg wird heute stolze 75 Jahre...

The Vintage Caravan: Alte Amps, neue Horizonte

Rock’n’Roll ist Bauchsache. Also haben The Vintage Caravan aus Island einfach mal weniger nachgedacht und mehr gefühlt. Herausgekommen ist...

Blackberry Smoke: Neues Video zu ›All Rise Again‹

Unser neuestes Interview mit Blackberry Smoke lest ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK. Nach der Veröffentlichung der Songs...

Rückblende: Dio mit ›Rainbow In The Dark‹

Vivian Campbell hatte die Musik noch vor seinem Einstieg bei Dio geschrieben, doch sie wurde zu einem Teil des...
- Werbung -

Meine erste Liebe: Django Reinhardt von Jan Akkerman

Das war eine der 40er-Jahre-Platten, die meine Eltern zuhause hatten. Django war seiner Zeit in so Vielem so weit...

King Crimson: Geniale Tarnung

King Crimson gelten als studierte Virtuosen, doch in den 70ern, als sie ihre brillante Liveshow auf Tour perfektionierten, waren...

Pflichtlektüre

Review: William Patrick Corgan – OGILALA

Sanfte Töne vom Ex-Smashing-Pumpkin. Bei manchen Künstlern fällt es be­­kanntlich...

Lebenslinien: Jeff Beck

Über ein langweiliges Leben kann sich Jeff Beck wahrlich...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen