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    Pontus Snibb – Große Liebe

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    Pontus Snibb – Große Liebe

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    Pontus SnibbVictoriateatern MalmöDer Mann ist höchst aktiv, zum einen röhrt er ins Mikro der schwedischen Bluesrocker Bonafide, zum anderen gerbt er die Felle der Country-Rock-Legende Jason & The Scorchers. Außerdem ist er ein erfolgreicher Songwriter, der Lieder für andere Interpreten verfasst. Als sei das nicht genug, geht Pontus Snibb daneben auch noch als Solo-Act auf die Straße und veröffentlicht in diesen Tagen seinen zweiten Alleinritt WRECK OF BLUES. Snibb ist ein Kenner, in den liner notes des Albums zitiert er etwa Albert King, auf den der Begriff „Blues Power“ zurückgeht. Im Song ›No Peace Of Mind‹ erwähnt der langmähnige Charismatiker auch Freddie King. Einen Titel weiter spielt er dann ›Boogie Man‹, das einst ein Hit für eben diesen Freddie King war, geschrieben von Chuck Blackwell und Leon Russell. Dazu gibt es einen Track von Otis Rush (›Keep On Loving Me, Baby‹) sowie ›One’s Too Many‹ von Kim Wilson und Nick Lowe. Die restlichen acht Stücke hat Snibb selbst verfasst – sie sind keineswegs schlechter als die Coversongs.
    Gefragt nach seinen Vorbildern, antwortet Pontus: „Wenn’s ums Rocken geht, sind das Bon Scott, Paul Rodgers, Steve Marriott, Robert Plant, aber ich verehre auch B.B. King, Freddie King, Otis Redding, Aretha Franklin, Frank Sinatra, Paul McCartney und John Lennon…“ Über seine Art des Songwriting sagt er: „Ich habe sehr klare Vorstellungen von dem, was ich von einem Song erwarte. Das auf einem Demotape festzuhalten, ist für mich kein Problem, weil ich als Drummer angefangen habe.“ Apropos Drums: Am Schlagzeug sitzt für WRECK OF BLUES ein gewisser Håkan Nyberg, der Vater von Pontus Snibb. Mit ihm spielt er zusammen, seit Snibb 17 Jahre alt war, über zweitausend Shows haben sie absolviert. Der Blues ist ihre gemeinsame Leidenschaft. „Ich habe den Blues geliebt, seit ich als Kind begann, mich für Musik zu interessieren. Und ich glaube, die letzten Töne, die ich in meinem Leben spiele, werden einige dunkelblaue Licks sein…“ Übrigens: Für alle Bonafide-Fans am Schluss noch eine gute Nachricht aus dem Mund von Pontus: „Bonafide ist meine Hauptband und wird es immer bleiben.“

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