Plattensammler: Klaus Henatsch

Nektar Klasu HenatschSeit dem Tod von Mastermind Roye Albrighton ist Keyboarder Klaus Henatsch federführend bei den Progrock-Urgesteinen von Nektar. Zusammen mit Albrightons Sohn Che und weiteren Künstlern hat der Wahl-Hannoveraner jetzt das neue Album MEGALOMANIA am Start, um den „Vibe“ dieser Musik weiterhin aufrecht zu halten. Kein Wunder, dass sich Nektar auch unter seinen Lieblingsplatten tummelt.

NEKTAR
A TAB IN THE OCEAN
(1972)

Nektar A Tab in the Ocean
Roye Albrighton war für mich immer schon ein großes Idol, auch bevor unsere Zusammenarbeit begann. Ich hatte zwar auch schon JOURNEY TO THE CENTER OF THE EYE, da­­durch war ich auf die Band aufmerksam geworden, aber zum wirklichen Die-hard-Fan machte mich eben diese Platte. Sie lief damals ständig bei uns in der Clique und war einfach Kult. Ich habe sie immer noch im Regal stehen, auch wenn sie inzwischen schon sehr zerkratzt ist.

STEELY DAN
CAN’T BUY A THRILL
(1972)


Von Steely Dan muss ich gleich zwei Werke nennen, weil sie in meiner Welt einfach Meilensteine abgeliefert haben. Als ich diese Platte zum ersten Mal gehört habe, war ich gerade mal 18 oder 19 Jahre alt, ich bin ja ein 50er-Jahrgang. Sie begleitet mich also seit meiner Jugend.

STEELY DAN
KATY LIED
(1975)

Steely Dan Katy Lied
Auch KATY LIED ist einer meiner absoluten Favoriten. Die Art des Musizierens und der Arrangements ist schlichtweg sehr besonders und für mich unfassbar prägend. Steely Dan haben vor allem meinen eigenen Modus des Komponierens – auch für Nektar – stark beeinflusst.

JOE JACKSON
LOOK SHARP
(1982)


Ein weiterer Künstler, von dem ich wirklich ein großer Fan bin, der aus einer ganz anderen Zeit kommt und stilistisch eigentlich völlig aus der Norm meiner Hauptausrichtung fällt, ist Joe Jackson. Durch LOOK SHARP wurde ich auf ihn aufmerksam. Ich liebe den englischen Biss, der da rüberkam. Das war fast schon punkig damals, als die 70er stilistisch zu Ende gingen und auf einmal diese wilde Art von Rock‘n‘Roll das Ruder übernahm.

YES
YESSONGS
(1973)


YESSONGS reiht sich dann wieder nahtlos in meinen eigentlichen Geschmack ein. Ein grandioses Live-Doppel-Album, ein echter Klassiker. Wir konnten sie zweimal live erleben, einmal 2013 und einmal 2015, da haben Nektar und Yes gemeinsam auf der Prog-Rock-Kreuzfahrt namens„Cruise To The Edge“ gespielt. Es war ein echtes Erlebnis, Yes bei der ersten Cruise noch mit Chris Squire sehen zu dürfen. Alte Haudegen! Dazu noch Steve Howe: Mein Gott, was für eine Eminenz!

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