Paul Simon – PAUL SIMON / THERE GOES RHYMIN’ SIMON / PAUL SIMON IN CONCERT: LIVE RHYMIN’ / STILL CRAZY AFTER ALL THESE YEARS / ONE TRICK PONY

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Paul Simon – PAUL SIMON / THERE GOES RHYMIN’ SIMON / PAUL SIMON IN CONCERT: LIVE RHYMIN’ / STILL CRAZY AFTER ALL THESE YEARS / ONE TRICK PONY

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simon, paul - paul simonRhymin’ Simon: verrückt, auch nach all den Jahren.

Im Duo Simon & Garfunkel zähl­­te der New Yor­­ker in den protestbewegten Sixties zur Speerspitze der am­­erikanischen Folk-Rock-Bewe­­gung. Doch die Zweisamkeit mit Art Garfunkel engte Paul Simon trotz immer wieder mal inszenierter Reunions zu sehr ein. Als Solist liefert der Sän­­ger, Gitarrist und Komponist bis heute kontinuierlich Hoch­­wertiges ab. Sein Katalog wird ab sofort Stück für Stück neu aufgelegt, Bonus-Tracks inklusive. Den Anfang macht das PAUL SIMON von 1971. Prin­­zipiell macht es da weiter, wo das Duo ein Jahr zuvor mit BRIDGE OVER TROUBLED WATER aufhörte. Auf der Ballade ›Duncan‹ kommen erneut die Panflöten von Los Incas, die schon auf ›El Condor Pasa‹ zu hören waren, zum Einsatz. Für den Reggae ›Mo­­ther And Child Reunion‹ leistete sich Simon die gleichen jamaikanischen Sessionmusi­­ker, die schon auf Jimmy Cliffs ›Vietnam‹ wirkten. Airto Mo­­reira spielt Percussion auf dem deutlich südamerikanisch inspirierten ›Me And Julio Down By The Schoolyard‹. Tief im Mississippi-Delta-Blues wurzeln ›Peace Like A River‹ und ›Paranoia Blues‹. Django Rein­­hardt wiederum steht Pate für ›Hobo’s Blues‹. Auf THERE GOES RHYMIN’ SIMON von 1973 liefert Simon seinen eigenen Beitrag zur damaligen Nostalgiewelle: ›Kodachrome‹ blickt ebenso zurück wie die New-Orleans-Hommage ›Take Me To The Mardi Gras‹, der Südstaaten-Gospel ›Loves Me Like A Rock‹, der Woody-Guthrie-Folk ›Learn How To Fall‹ und das jazzige ›St. Judy’s Comet‹. PAUL SIMON IN CON­­CERT: LIVE RHYMIN’, ein Sou­­venir der Tour 73/74, vereint in Ausschnitten Solistisches (unter anderem ›American Tune‹) mit sechs Klassikern von Simon & Garfunkel und ei­­nem Gospel der Jessy Dixon Singers: ›Jesus Is The Answer‹. Unglaublich relaxt präsentiert sich 1975 STILL CRAZY AFTER ALL THESE YEARS – ein stiller Begleiter für die Zeit zwischen Mitternacht und Morgen­­grau­­en: ›50 Ways To Leave Your Lover‹, ›Have A Good Time‹ und der Titelsong gehen wie gewohnt sofort ins Ohr. Auf mehr Tempo setzt lediglich ›Gone At Last‹, abermals mit den Jessy Dixon Singers. ONE TRICK PONY ist irgendwie Soundtrack des gleichnamigen Films, dann aber wieder doch nicht – es gibt Unterschiede in Bezug auf die Song-Varianten und auch Lieder, die exklusiv für eines der beiden Projekte bestimmt sind. Als Hit des Album kristallisiert sich ›Late In The Evening‹ heraus. ›Ace In The Hole‹ und ›One Trick Pony‹ sind Konzertmitschnitte aus Cleveland, Ohio, vom Sep­­tember 1979 – der Rest ist im Studio entstanden.

PAUL SIMON: 9
THERE GOES RHYMIN’ SIMON: 9
PAUL SIMON IN CONCERT: LIVE RHYMIN’: 6
STILL CRAZY AFTER ALL THESE YEARS: 9
ONE TRICK PONY: 7

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