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    Review: Paul Gilbert – I CAN DESTROY

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    Review: Paul Gilbert – I CAN DESTROY

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    paul gilbert albumSaitensieger & Band zeigen eine bunte Palette ihres Potenzials.

    Bereits im ziemlich zarten Alter von 18 Jahren wurde Paul Gilbert als Lehrer im renommierten Hollywood’s Guitar Institute of Technology angestellt. Später gründete er Black Sheep und Racer X, bei denen er zum Griffbrett-Virtuosen der ersten Liga aufstieg, neue Picking-Techniken entwickelte und alles dransetzte, schneller zu spielen als sein eigener Schatten. 1988 rief er Mr. Big ins Leben, die mit ›To Be With You‹ einen Nummer-1-Hit feierten und tonnenweise Alben verkauften. Parallel fährt Gilbert eine höchst erfolgreiche Solo-Karriere, in der er Punk, Pop, Klassik, Blues, Jazz und progressive Instrumental Musik erforscht. Das aktuelle I CAN DESTROY ist bereits sein 18. Solo-Deckel und präsentiert aufs Neue eine erstaunliche Vielfalt musikalischer Themen: von Blues bis zum Hard Rock, von klassischem Rock’n’Roll bis zum Folkrock ist alles dabei. Produzent Kevin Shirley versammelte eine illustre Band mit Gitarrist Freddie Nelson, Sänger Tony Spinner, Bassist Kevin Chown und Super-Trommler Thomas Lang. Das 49-jährige Saiten-As lässt dazu sein gesamtes Können von der Kette, zeigt Hochgeschwindigkeitssoli und metallisches Schreddern, aber auch entspannt melodisches Spiel im Dienst des Songs. Die Stimme von Frontmann Spinner ist vielleicht nicht jedermanns Sache, Gilberts Künste werden Gitarrenfreaks aber mal wieder die Kinnlade herunterklappen.

    Paul Gilbert
    I CAN DESTROY
    EARMUSIC/EDEL
    7/10

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