Nirvana: NEVERMIND-Baby verklagt die Band

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Nirvana: NEVERMIND-Baby verklagt die Band

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Spencer Elden heißt der Mann, der als Baby für das Cover von Nirvanas NEVERMIND 1991 fotografiert wurde. Jetzt verklagt er die Band, genauso wie Courtney Love, Fotograph Kirk Weddle und diverse Plattenfirmen.

Unter anderem steht in den Anklagepunkten, dass die Band “wissentlich Kinderpornographie produziert, besessen und kommerziell vermarktet hat. Durch die Zurschaustellung Spencers haben sie Geld dafür bekommen.” Zudem steht geschrieben, dass “die Angeklagten keine Schritte unternommen haben, um Spencer zu schützen oder seine sexuelle Ausbeutung zu verhindern.” Das Plattencover mit Baby und Banknote lege nahe, dass ein “Sexarbeiter nach einem Dollarschein greife”.

Bei der Entstehung des Fotos war Elden vier Monate alt. Eine Stellungnahme der Angeklagten gibt es aktuell noch nicht.

In älteren Interviews zeigte sich Spencer Elden eher stolz, Teil eines so monumentalen Albums zu sein, seine Brust ziert sogar ein großer NEVERMIND-Schriftzug.

Jedoch war er schon immer unzufrieden damit, kein Stück vom großen Kuchen abbekommen zu haben. In einem Interview von 2015 meinte er: “Es ist seltsam. Jeder, der an dem Album beteiligt war, hat Tonnen an Geld. Ich hingegen lebe bei meiner Mutter und fahre einen Honda Civic.” Zudem versuchte Elden mehrmals, sich mit Dave Grohl und Co. zu treffen. Selbiger reagierte jedoch nicht auf seine Gesuche.

Dass die ganze Welt seinen Intimbereich kennt, empfand Elden jedoch schon immer seltsam. Im selben Interview von 2015 meinte er dazu: “Es fühlt sich an, als wäre mir ein Teil meiner Menschenrechte genommen worden.”

Nirvana NEVERMIND

1 Kommentar

  1. 30 Jahre hat der Typ gebraucht um zu registrieren dass er das vermeintlich große Geld abschöpfen könnte, wenn er sich als Gedemütigter und sexistisch Ausgebeuteter an die Öffentlichkeit wendet. Was sagt seine Mutter dazu, denn die war doch zum Zeitpunkt der vermeintlichen Tat, dem Foto-Session verantwortlich, das heißt sie hat ihr Baby natürlich gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt. Eine selten dämliche und durchschaubare Aktion die hinter diesem Vorwand steckt im Nachhinein noch Kohle zu scheffeln. Sollte das Anliegen per Gerichtsbeschluss in die Hose gehen, was hoffentlich passiert, hat sich dieser selten schlaue Typ das selbst zuzuschreiben.

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