Hierosonic

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Hierosonic

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_MG_0462-EditAuch in unseren schnellebigen Zeiten gibt es noch Bands, die gut Ding die nötige Weile haben lassen. Statt nach ein paar Demos ins Hype-Karussell geschnallt zu werden, sind Hierosonic bereits seit 2003 unterwegs und wagen erst jetzt den Schritt aus dem US-Underground an eine (hoffentlich) breitere Öffentlichkeit.

Dementsprechend ausgereift ist die Musik auf ihrem neuen Album CONSCIOUSNESS.FAME.GOD.MONEY.POWER., das nicht nur gleich mal so gut wie alle relevanten Menschheitsthemen im Titel abdeckt (nur Liebe und Tod glänzen durch Abwesenheit), sondern auch klanglich mit dem ganz großen Pinsel malt. Das Quintett aus Pennsylvania mag die wuchtigen Riffs, knackigen Gitarren und eingängigen Melodien, lässt aber ebenso Raum für Zwischentöne wie kleine Experimente.

Harter Rock mit deutlichem Alternative-Einschlag kommt dem wohl am nächsten, vor allem aufgrund einer gewissen stimmlichen Ähnlichkeit von Frontmann Ben ­Stewart zu Patrick Stump denkt man aber mehr als einmal „Fall Out Boy mit Eiern“ – die sich hier und da mal von Tool beraten ließen. Ein ziemlich aufregender Mix also, der keine Mühe haben dürfte, sein Publikum zu finden!

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