Mehr

    John Hiatt: Folkfestival, Rudolstadt

    -

    John Hiatt: Folkfestival, Rudolstadt

    - Advertisment -

    JohnHiatt-PR-DavidMcClisterJohn Hiatt in Bestform.

    Ja, man mag es kaum glauben: Das Folkfestival in Rudolstadt ist schon seit Jahrzehnten eine Institution und gilt heute als größtes Folk- und Roots Rock-Festival Europas. Und da passt John Hiatt natürlich perfekt ins Bild. Im Heinepark betritt er mit seiner dreiköpfigen Band die riesige Bühne und schmettert erst einmal ›Master Of Desaster‹. Schon von der ersten Minute an rockt der fast 60-jährige Ausnamemusiker mit ganzer Leidenschaft.
    Auch seine Mitmusiker in Hochform. Gitarrist Doug Lancio (der sich einen Namen als langjähriger Produzent und Saitenmeister bei Grammy-Preisträgerin Patty Griffin machte) zaubert auf seinen sechs Seiten wunderschöne Kläne. Bei besagten Opener kann er Neil Young getrost die Hand reichen, bei ›Tennessee‹ hat er dem Publikum ein unglaubliches Slide-Solo um die Ohren und zeigt bei ›Real Fine Love‹ Gefühl, indem er es mit einem wunderschonen atmosphärischen Intro versieht.

    Hiatt liefert ein großartiges Greatest Hits-Set und spielt lediglich zwei Songs aus seinem aktuellen Album DIRTY JEANS & MUDSLIDE HYMNS. Von seinem Meisterwerk SLOW TURNING aus dem Jahre 1988 spielt er ganze fünf Songs. Während die Zeit immer weiter voranschreitet, geben auch die Musiker immer mehr Gas, werden lauter und ungestümer. Nur ›Feels Like Rain‹ lässt einen mal kurz verschnaufen.

    Hiatt ist mehr als gut drauf. Das sieht man nicht nur an seinem Spiel, sondern auch an seiner humorvollen Präsentation. Mit der Nashville-Hymne ›Memphis In The Meantime‹ ist das Set dann plötzlich zu Ende. Doch die Leute haben noch nicht genug von Hiatt und fordern eine Zugabe, die er mit ›Rinding With The King‹ gewährt. Ein schöner Abend!

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

    Das Neueste

    Video der Woche: Lita Ford mit ›Kiss Me Deadly‹

    Ein Rückblick auf den Größten Hit von Geburtstagskind Lita Ford. Lita Ford wird...

    The Flying Burrito Brothers: Konträre Cowboys

    Die psychedelischen Outlaws The Flying Burrito Brothers verbanden Rock mit Country. Damit ebneten sie den Weg für...

    Review: Ace Frehley – ORIGINS VOL. 2

    Space-Ace-Truckin' Wenn das Label befiehlt, dann macht der liebe Ace halt hinne, auch...

    The Jimi Hendrix Experience live: Fehmarn (04.–06.09.1970)

    Schlamm, Regengüsse und Bad Vibes: Excuse me while I kiss the sky! Es...
    - Werbung -

    So klingt CLASSIC ROCK #93

    In unserer immer aktuell zusammengestellten Playlist des Monats hört ihr, wie die neue Ausgabe von CLASSIC...

    Rock-Mythen: Jimi Hendrix – Todesfall in Notting Hill

    Am 18. September 1970 starb Jimi Hendrix in einem Londoner Hotel. Die Todesursache war schnell geklärt. Fragen aber blieben:...

    Pflichtlektüre

    Metallica: Seht das Making-of zum neuen Song ›Moth Into Flame‹

    Metallica lassen uns hinter die Kulissen blicken - und...

    Review: Joe Bonamassa – BLUES OF DESPERATION

    Diesmal rockt Joe mit zwei Schlagwerkern. Seit dem Jahr 2000...
    - Advertisement -

    Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
    Für dich empfohlen