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Joe Bonamassa – BLUES OF DESPERATION

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bonamassaDiesmal rockt Joe mit zwei Schlagwerkern.

Seit dem Jahr 2000 nimmt Bonamassa emsig ein Album nach dem anderen auf, das brandneue BLUES OF DESPERATION ist das bereits Zwölfte. Um seine Werke frisch zu halten, denkt sich Stammproduzent Kevin Shirley (Led Zeppelin, Aerosmith, Iron Maiden etc.) jedes Mal einen neuen Trick aus. Dieses Mal bat er mit Anton Fig und Greg Morrow zwei Trommler ins Studio, die seinem Gitarristen/Vokalisten prompt gute Kicks verpassten. Etliche der neuen Rocksongs klingen heftiger und saftiger als auf den Vorgängerscheiben. BLUES OF DESPERATION enthält ausschließlich Eigenkompositionen, verfasst mit Könnern wie James House, Tom Hambridge, Jeffrey Steele, Jerry Flowers und Gary Nicholson, „einigen der besten Jungs im Business“, wie Joe lobt. Neben harten Rockern im Led-Zeppelin-Stil gibt es die emotionale Rock-Variante, langsame Blueser und jazz-angehauchte Titel. Dazu lässt Bonamassa Gitarrenfans auf ihre Kosten kommen, indem er einige fliegende Soli aus den Fingern zaubert. Zudem muss man dem 38-Jährigen attestierten, dass er als Sänger weitere Fortschritte gemacht hat. Und wer ihm die großen Bluesthemen wie Verzweiflung, Einsamkeit, Alkohol etc. nicht so recht abnehmen will, sei daran erinnert, dass die Rolling Stones blutjung waren, als sie 1964 mit Willie-Dixon- und Slim-Harpo-Klassikern debütierten.

Joe Bonamassa
BLUES OF DESPERATION
PROVOGUE/MASCOT/ROUGH TRADE
8/10

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