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    Review: Jeff Healey – HEAL MY SOUL

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    Review: Jeff Healey – HEAL MY SOUL

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    healy jeffUngehörtes aus dem Archiv.

    Er starb 2008 im Alter von nur 41 Jahren, aber Jeff Healey hat in seiner kurzen Karriere sehr viel Musik aufgenommen. Warum dieses großartige Rock-Album jahrelang unter Verschluss gehalten wurde, ist ein Rätsel. Denn a) sind die Zeiten für Gitarren-Musik aus dieser Sparte nie besser gewesen und b) heben sich die zwölf Songs kaum vom Qualitätsstandard eines Joe Bonamassa ab. Healey, früh erblindet, war einer der emotionalsten Künstler seiner Zunft, brachte den Blues authentisch rüber. Doch auch Jazz oder Rock konnte er seinen eigenen Stempel aufdrücken. Dieses posthume Album gehört zu seinen besten Werken, es pendelt zwischen klassischem Laid-Back-Blues (›Baby Blue‹), Pop/Rock (›I Misunderstood‹, ›Love In Her Eyes‹) und Blues-Rock (›Temptation‹), jeder Song ist ein Beweis für die einzigartigen Songwriter-Qualitäten des Kanadiers. Normalerweise schwingt bei Veröffentlichungen dieser Art immer ein fader Beigeschmack mit, hier kann man wirklich froh darüber sein, dass seine Familie dieses Projekt unterstützt hat.

    Jeff Healey
    HEAL MY SOUL
    PROVOGUE/ROUGH TRADE
    8/10

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