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Iron Maiden: Live auf den Cannstatter Wasen, Stuttgart (09.07.22)

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Iron Maiden: Live auf den Cannstatter Wasen, Stuttgart (09.07.22)

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Für viele Besucher hat die Anreise zum Konzert von Iron Maiden schon mit erheblichen Problemen begonnen. Nein, dieses mal waren es nicht die Autofahrer, welche die Straßen verstopften, sondern das Problem lag beim öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart. Wegen einer defekten Oberleitung kam der gesamte Schienenverkehr zum Erliegen. Die Bahnen fuhren erst wieder gegen 17:00 Uhr. Zahlreiche Metal-Fans haben zumindest die hörenswerten Vorgruppen Lord Of The Lost und Airbourne verpasst. Diese Bands heizten den bereits eingetroffenen Besuchern ordentlich ein.

Um 21:06 Uhr war es dann soweit: Steve Harris, Bruce Dickinson, Dave Murray, Adrian Smith, Nicko McBrain und Janick Gers betraten die Bühne und das Flaggschiff des British Heavy Metal setzte sich mit Macht in Bewegung. Der Opener ›Senjutsu‹ gefolgt von ›Stratego‹ und ›The Writing On The Wall‹, alles Titel von der neuen Platte, eröffnete das ca. 100 minütige Konzert. Weiter ging es mit einem Klassiker nach dem anderen. ›Revelations‹, ›Bloodbrothers‹, ›Sign Of the Cross‹, ›Fear Of The Dark‹ und ›The Trooper‹, um nur einige zu nennen, mit wechselnder Bühnenaction. Immer wieder tauchte Eddie auf, das chronisch übelgelaunte und gesundheitlich deutlich angeschlagene Band-Maskottchen von Iron Maiden. Bruce Dickinson wechselt bei jedem Song in das passende Outfit.

Mal erscheint er als Vampir, als britischer Soldat in roter Uniform oder ganz in Schwarz mit venezianischer Maske. Er wirbelt über die Bühne mit Kreuz oder Laterne, unter Feuerfontänen und diversen Pyroeffekten. Mit seinen 64 Jahren ist er noch immer sehr gut bei Stimme, erreicht die ganz hohen Töne jedoch nicht mehr. Sei’s drum! So singt er ›Run To The Hills‹ ein bis zwei Oktaven tiefer, was aber nicht weiter störte, denn umso kräftiger sangen die Fans mit.

Zu ›Aces High‹, der letzte Zugabe dieses mitreißenden Konzerts, schwebt klassischerweise ein englisches Kampfflugzeug aus dem 2. Weltkrieg über die Bühne, angestrahlt von allem, was die Bühnenbeleuchtung hergibt. Pünktlich mit den Schlussakkorden setzte ein leichter Regen ein, der die 45.000 begeisterten Fans mit einer kleinen, feuchten Abkühlung vollkommen zufrieden auf den Heimweg schickt.

(Text und Fotos Frank Witzelmaier)

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1 Kommentar

  1. Leider wird mit keinem Wort erwähnt, dass der exorbitant große Technikturm relativ weit vorne in der Mitte des Stehbereiches eine extreme Sichtbehinderung darstellte, wie weder ich noch meine Familie oder die umstehenden Personen sie bisher auf keinem anderen Konzert wahrgenommen hatte. Darüber haben sich sehr viele in unserer Nähe echauffiert. Dass man die Beleuchtung auch anders platzieren kann, sieht man auf jedem anderen Konzert. Solche Dinge gehören eigentlich auch in eine Konzertkritik.

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