0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

GN‘R, heiß: So lief der lang erwartete Auftritt von Guns N‘ Roses in München

-

GN‘R, heiß: So lief der lang erwartete Auftritt von Guns N‘ Roses in München

- Advertisement -

guns n roses24 lange Jahre hatte man Axl Rose, in welcher Konstellation auch immer, nicht mehr auf einer Münchner Bühne gesehen – umso besser, dass er sich nun mit dem Kult-Line-up von Guns N‘ Roses am Dienstagabend wieder blicken ließ.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn dieser Abend eines klar machte, dann dass heute nicht der Frontmann das schlagende Herz dieser Band ist, sondern Slash. Was der auch ausgiebig unter Beweis stellen durfte. Gefühlt die Hälfte der Show stand er allein im Rampenlicht und zeigte, warum er als Archetyp des Hardrock-Gitarristen gilt. Ob bei den legendären Soli der Hits oder mit einer atemberaubenden Darbietung von Pink Floyds ›Wish You Were Here‹ – this dude knows what he‘s doing.

Der Rest der Band trat kaum aus diesem überlebensgroßen Schatten heraus – inklusive Axl, der zwar immer wieder sportlich von einem Bühenende ans andere rannte, aber auch des Öfteren minutenlang komplett von der Bildfläche verschwand und stimmlich streckenweise nicht unbedingt brillierte. Zu stören schien das niemanden. Das proppevolle Stadion feierte die Klassiker lautstark ab, erduldete die CHINESE DEMOCRACY-Tracks brav und würdigte die Soundgarden-Hymne ›Black Hole Sun‹ mit gebührendem Respekt. Und freute sich darüber, dass diese Helden der Spät-80er/Früh-90er mit fast drei Stunden Spielzeit eindrucksvoll demonstrierten, wie standfest sie noch sind.

Angesichts der Tatsache, dass Axl und Slash auf der Bühne agierten, als existiere der jeweils andere nicht, darf man sich fragen, ob neues Material der Herren wirklich wahrscheinlich ist … aber wen schert‘s? Nicht die 60.000 größtenteils glücklichen Fans, die an diesem wunderschönen Sommerabend eine kraftvolle Nostalgiefeier erleben durften und nach dem furiosen Finale ›Paradise City‹ selig in die Nacht schwärmten.

Setlist:
1. It’s So Easy
2. Mr. Brownstone
3. Chinese Democracy
4. Welcome to the Jungle
5. Double Talkin’ Jive
6. Better
7. Estranged
8. Live and Let Die
9. Rocket Queen
10. You Could Be Mine
11. New Rose
12. This I Love
13. Civil War
14. Yesterdays
15. Coma
16. Johnny B. Goode
17. Speak Softly Love (Love Theme From The Godfather)
18. Sweet Child O’ Mine
19. Out Ta Get Me
20. Wish You Were Here
21. November Rain
22. Knockin’ on Heaven’s Door
23. Nightrain

Zugaben:
24. Black Hole Sun
25. Don’t Cry
26. The Seeker (The-Who-Cover)
27. Paradise City

Guns N’ Roses live im Münchner Olympiastadion:

- Advertisement -

Weiterlesen

Knuckle Head: 5 Fragen an die “Dark Country Kings”

Jack und Jock haben mit Knuckle Head ihr eigenes Klanguniversum geschaffen, in dem sie den Wilden Westen und Easy-Rider-Vibes durch einen doomigen Fleischwolf drehen....

Glenn Hughes: Schimpft über Deep Purple

In einem jüngsten Interview mit dem "Guitar Interactive Magazine" hat sich Glenn Hughes über seine ehemaligen Kollegen von Deep Purple ausgelassen, als man ihm...

Michael Schenker: Stargespicktes Album MY YEARS WITH UFO

Am 20. September erscheint das neue Album MY YEARS WITH UFO von Michael Schenker. Auf der Platte wird der Ausnahmegitarrist seine Zeit bei UFO...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -

Welcome

Install
×