-

Gazpacho – FIREWORKER

■

Ein Album zum Hören, Genießen und Eintauchen in ferne Welten

Wie gewohnt sollte man sich auch für das neue Album FIREWORKER der norwegischen Art-Rocker Gazpacho ausreichend Ruhe, Muße und gute Kopfhörer gönnen. Denn die Musik der sechsköpfigen Band funktioniert auf mehreren Ebenen, die zu erkunden sich vom ersten Ton des magischen Openers ›Space Cowboy‹ an bis zum pulsierenden Finale von ›Sapien‹ lohnt. Dabei spielt sich ein Großteil von Stimmung und Botschaft unterhalb einer offensichtlichen Oberfläche ab. Hinter der vermeintlichen Ruhe verbirgt sich nämlich eine notorische Lebhaftigkeit, die immer dann durchbricht, wenn Gazpacho ihr Instrumentarium aus einem selbst gewählten Dornröschenschlaf erwecken und Poesie gegen Power eintauschen.

Gibt es namhafte Vorbilder für diese Art des Musikmachens? Natürlich fallen einem zuerst Pink Floyd ein. Doch mit ihrem klassisch-sakralen Ansatz dringen Gazpacho thematisch noch tiefer in die Menschheitsgeschichte ein, belassen ihre Storys nicht im Hier und Jetzt, sondern dehnen den Wirkungskreis auf Epochen aus, die in diesem Genre nur selten tangiert werden. So gesehen brennt es auf dieser Scheibe zwar nicht lichterloh, dafür aber ungemein nachhaltig.

7 von 10 Punkten

Gazpacho, FIREWORKER, KSCOPE/EDEL

- Advertisement -

Weiterlesen

Viper Queen – Munich Rock City

Die Zeiten, in denen München als weltweit gefragte Adresse für die internationale Rockszene galt, müssen nicht vorbei sein. Die fünf von VIPER QUEEN versuchen,...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

Tony Iommy - Über die Vergangenheit mit Black Sabbath und sein brandneues Studioalbum. •• Aerosmith Der turbulente Weg zum großen 80er-Comeback. • Greta Van Fleet Die Kids werden...

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...
- Advertisment -