Gamechangers: THE JOSHUA TREE von U2

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Gamechangers: THE JOSHUA TREE von U2

Ob Buddy Holly, der den Kids beibrachte, eine Fender Stratocaster zu begehren, George Harrison als Pionier des amerikanischen Folkrock oder Steve Jones von den Sex Pistols, der uns die Rhythmusgitarre lehrte: Einige Gitarristen – und natürlich ihre Alben – hatten die Macht, die Welt zu verändern. Sie sorgten für einen Wandel im musikalischen Geschmack, töteten ein Genre und ersetzten es durch ein anderes. Der Rock’n’Roll war der Genozid des Country, Grunge vernichtete den Hair Metal und Oasis machten eine Zeitlang einfach alles platt. Diese Platten diktierten, welche Klamotten wir trugen, wie wir sprachen und, ja, sogar welche Drogen wir nahmen. Wir werfen einen Blick auf die Alben, die nicht nur die Gegenwartskultur beeinflusst haben, sondern auch die Art veränderten, wie Gitarristen ihr Instrument spielen und welches Equipment sie dazu benutzen.

U2 – JOSHUA TREE (1987):

Jahre bevor Bono begann, Zuhörern Geld dafür abzuknöpfen, seine ermüdenden Sermone über sich ergehen zu lassen, erschuf seine Band pure Magie mit Songs wie ›Where The Streets Have No Name‹, ›With Or Without You‹ und ›I Still Haven’t Found What I’m Looking For‹. Großen Anteil am Erfolg von THE JOSHUA TREE hatte Gitarrist The Edge mit seiner beeindrucken Beherrschung von Delay-Effekten. Sie waren prägend für so ziemlich jedes Stück, das er damals spielte. So sehr, dass einige Kritiker behaupteten, er wäre ohne sie aufgeschmissen. The Edges Arbeit auf THE JOSHUA TREE inspirierte unzählige Gitarristen dazu, mit Effekten zu experimentieren. Es war das goldene Zeitalter der Rack-Effekte, als billige Pedale ausgetauscht wurden gegen teure Digitalgeräte mit riesigen Pedalbrettern. Damals tat man eben einfach alles, um einen Vorsprung zu haben.

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