0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Elise LeGrow: Lauter Neo-Soul aus einem stillen Land

-

Elise LeGrow: Lauter Neo-Soul aus einem stillen Land

- Advertisement -

Die letzten beiden Jahre hat man aus Nordamerika eigentlich nur Neuigkeiten die Vereinigten Staaten
betreffend gehört. Doch was war mit Kanada? Da ist zum Beispiel Elise LeGrow, auf deren fantastischer zweiter Platte Retro-Soul mit modernem Sound und dem Spirit der 60er verschmilzt. Gut gemacht, vor allem ihre Stimme spricht auf GRATEFUL jeden an. „Aufgenommen wurde die Scheibe im schlimmsten Teil der Pandemie. Wir wollten eigentlich im Mai 2020 alles im Studio aufnehmen, von diesem Termin konnten wir uns dann aber aus bekannten Gründen erst mal verabschieden. Wir haben die Sessions dann schließlich online gemacht, weil der eine Produzent in LA und der andere in Vancouver saß. Auch wenn ich virtuellem Arbeiten gegenüber aufgeschlossen bin, ist es halt doch nicht dasselbe. Das und die geistige Leere der Monate zuvor machen mir immer noch zu schaffen. Hier in Ontario haben wir jetzt gerade mal wieder einen Lockdown, und so machen wir halt Remixes. Was man so machen kann, um nicht verrückt zu werden.“

GRATEFUL ist in Kanada bereits veröffentlicht, und jetzt wäre es eigentlich an der Zeit, so Elise, auf Tour zu gehen. „Ich vermisse es sehr, vor Leuten zu stehen. Ich habe eine so lange Zeit schon nicht mehr vor einem Publikum gespielt, meine Bandkollegen neben mir auf einer Bühne gesehen oder den Fans in die Augen geschaut. Es gab mal eine kurze Phase von ein paar Monaten, wo kleine, lässige Gigs auf Clubbühnen möglich waren. Ich habe nicht weit von daheim in einer kleinen Location gesungen. Ein älterer Herr im Publikum feierte seinen 80. Geburtstag, er ist seit 40 Jahren ver- heiratet und begann beim Konzert plötzlich, mit seiner Frau eng zu tanzen. Nach und nach tanzte das ganze Publikum, und plötzlich wurde aus diesem Abend die pure Herzlichkeit. Das hat mich nach dem ganzen Pandemiegedöns daran erinnert, warum ich das alles mache. Ja, sogar traurige Lieder zu singen kann Freude machen, solche Momente halten mich am Leben!“


Elise spielte vor Jahren auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg einen Clubgig mit kleinem Besteck und ihre außergewöhnlich markante Stimme, zusammen mit ihrem Retro-Look, führte schließlich zu stehenden Ovationen. Auch wenn sie in ihrer Heimat bereits viele Anhänger hat, hat dieser Abend einiges bewegt. Die Europatour danach im Vorprogramm von Rick Astley war sehr erfolgreich. „Ich wurde vor allem in Deutschland, UK und Frankreich sehr freundlich aufgenommen, die Reaktion des Publikums ist dort viel wärmer.“ Bis das erneut passieren kann, sollte sich jeder Leser, dem auch schon Amy Winehouse ans Herz ging, unbedingt Elises intensives neues Album zu Gemüte führen!

- Advertisement -

Weiterlesen

Monomers: Großstadt-Polymer

Durch Zufall haben Drummer Tino aus Berlin und Gitarrist Denis aus Hamburg zueinander gefunden und während des Stillstands in der Pandemie schnell ihre persönliche...

Video der Woche: Mick Jagger & Tina Turner ›State Of Shock / It’s Only Rock’n’Roll‹ (@ Live Aid 1985)

Am 13. Juli 1985 fand das legendäre Live Aid in Lodnon statt. Dort teilten sich auch Mick Jagger und Tina Turner mit einem fetzigen...

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

Heute stehen die neuen Alben von Status Quo, Mr. Big, Axxis und Bones Owens in den Regalen der Plattenläden! Status Quo: OFFICIAL ARCHIVE SERIES VOL....

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -

Welcome

Install
×