Die 50 besten Alben des Jahres 2020 (Platz 50-41)

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Die 50 besten Alben des Jahres 2020 (Platz 50-41)

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Zwölf Monate, hunderte von neuen Alben, tausende von Songs – gute, schlechte, grandiose Stücke. Wer kann da den Überblick behalten? Gut, dass es die CLASSIC ROCK-Redaktion gibt. Wir haben uns auf Zeitreise begeben, uns für euch angestrengt erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert, bewertet und auch gekämpft. Das ist dabei herausgekommen: die 50 besten Alben des Jahres 2020!


Texte: Jacqueline Floßmann, Henning Furbach, Matthias Jost, David Numberger, Paul Schmitz, Markus Werner, Michael Wolf

50

Biffy Clyro, A CELEBRATION OF ENDINGS, WARNER

Die jüngste Top – 5-Platte der Schotten mag ein bisschen innovationsarm ausgefallen sein, doch an der Qualität der Songs gibt es einfach absolut rein gar nichts zu kritteln. The Biff are back – fucking deal with it! Anspieltipp: ›North Of No South‹

49

Thundermother, HEAT WAVE, AFM/SOULFOOD

Mit HEAT WAVE wollten Thundermother in diesem Jahr auf den Rock-Olymp. Auch wenn die Pandemie den ambitionierten Schwedinnen einen Strich durch ihr reges Tourleben gemacht hat, so haben sie bewiesen, dass sie neben heißen AC/DC-Eisen auch nachdenklichere Tracks schmieden können.
Anspieltipp: ›Dog From Hell‹

48

Massive Wagons, HOUSE OF NOISE, EARACHE/EDEL

Beim Nachfolger ihres Erfolgsalbums FULL NELSON hat die Band gut Lack abgekratzt und sich
wieder auf ihre dreckigen und ulkigen Ursprünge besonnen. Was heißt, dass HOUSE OF NOISE sogar noch mehr Spaß macht als der Vorgänger.
Anspieltipp: ›Curry Song‹

47

Axel Rudi Pell, SIGN OF THE TIMES, STEAMHAMMER/SPV

Über 30 Jahre, inzwischen 18 Longplayer und keinerlei Ermüdungserscheinungen. Seiner Richtung
bleibt Axel Rudi auch auf SIGN OF THE TIMES treu und liefert soliden Hardrock mit deutlich herausfiltrierbarem Blackmore-Einschlag.
Anspieltipp: ›Bad Reputation‹

46

Phil Campbell & The Bastard Sons, WE’RE THE BASTARDS, NUCLEAR BLAST/ROUGH TRADE

Auf ihrem zweiten Werk trauen sich Phil, seine Söhne und Neil Starr etwas heraus aus der allzu klassischen MotörheadSchiene und wagen sich auch in bluesige und manchmal gar schwer melancholische Gefilde vor.
Anspieltipp: ›Waves‹

45

Mark Lanegan, STRAIGHT SONGS OF SORROW, PIAS/ROUGH TRADE

Weit draußen im Kosmos zieht Mark Lanegan einsam seine Bahnen … und lässt hin und wieder ein bisschen von seinem dunkel funkelnden Kometenstaub auf uns hinab rieseln. Diesmal aus einer noch
beschaulich-introspektiveren Galaxie als sonst, aber faszinierend wie immer.
Anspieltipp: ›At Zero Below‹

44

Snowy White & The White Flames, SOMETHING ON ME, SNOWY WHITE/SOULFOOD

Snowy White ist ein wahrer Meister des gefühlvollen britischen Blues, nicht mehr und nicht weniger. Ein kluger, zurückhaltender Kopf, dessen Gitarrenton direkt ins Herz trifft und dessen zerbrechlich vorgetragene Texte zum Nachdenken anregen.
Anspieltipp: ›Another Blue Night‹

43

Lucifer, LUCIFER III, CENTURY MEDIA/SONY

Johanna Sadonis und Nicke Andersson präsentieren sich mit ihrem gemeinsamen Retro-Okkult-Projekt einmal mehr geschmackssicher und vollführen eine wahre Punktlandung. Das bisher beste Album dieser Truppe. Auf dass noch viele weitere folgen mögen.
Anspieltipp: ›Midngiht Phantom‹

42

The Night Flight Orchestra, AEROMANTIC, NUCLEAR BLAST/ROUGH TRADE

Der unfassbare Lauf, den diese Schweden mit ihren perlenden AOR- bzw. ClassicRock-Hymnen seit
acht Jahren haben, will einfach nicht abreißen. AEROMANTIC zündet wieder ein über den Wolken fliegendes 80er-Feuerwerk ab. Großartig.
Anspieltipp: ›Carmencita Seven‹

41

Mr. Bungle, THE RAGING WRATH OF THE EASTER BUNNY DEMO, IPECAC/PIAS/ROUGH TRADE
Mit der Neueinspielung dieses ersten Demos, dessen Songs noch zu High-SchoolZeiten geschrieben, doch nie im Studio aufgenommen wurden, dokumentiert Frontmann Mike Patton einmal mehr seinen genialen Wahnsinn, der ihn seit jenen Tagen antreibt.
Anspieltipp: ›Hypocrites/Habla Español O Muere‹

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