Deep Purple – Come Taste The Band

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Deep Purple – Come Taste The Band

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deep purpleTommy Bolins Ein- und Ausstand bei Englands Hardrock-Heroen: finaler Funk in tiefem Purpur.

Kaum jemand glaubte im Frühjahr 1975, dass Purple den vierten Besetzungswechsel innerhalb von acht Jahren überleben würden: Ausgetauscht wurden nicht wie zuvor Sänger und Bassist, sondern aus-gerechnet Gitarrenhexer Ritchie Blackmore, der sein Glück als Chefdiktator von Rainbow versuchte. Doch fand sich adäquater Ersatz in Person des Amerikaners Tommy Bolin, der in etwa zeitgleich auch sein außerordentliches Solowerk TEASER präsentierte.

Markante Duftmarken hinterließ Bolin auf dem zehnten Studiowerk der britischen Hard-Rock-Pioniere auch als Komponist: Schon auf den beiden Vorgängern BURN und STORMBRINGER erweiterte sich das bis dahin rechte starre Purple-Konzept um Soul und Funk. Tommy Bolin fügte in ›Comin’ Home‹, ›Gettin’ Tighter‹, ›Dealer‹ und ›Drifter‹ noch eine Prise Jazz Fusion hinzu – ohne die Stammklientel allzu sehr zu irritieren. Es hätte tatsächlich ein Neuanfang werden können, der vor allem durch die Drogenprobleme von Bassist Glenn Hughes und Tommy Bolin torpediert wurde: Bolin machte – ganz dem damaligen Rock-Zeitgeist entsprechend – im Dezember 1976 per goldenem Schuss für immer die Biege.

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