Davy Knowles & Back Door Slam: Berlin, Frannz Club

-

Präsentiert

Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Davy Knowles & Back Door Slam: Berlin, Frannz Club

- Advertisment -

daviy knowlesBluesrock mit jugendlicher Energie.

Ein paar Tage nach seinem Berlin-Auftritt steht er mit Joe Satriani und Sonny Landreth in Amsterdam auf der großen Bühne der Heineken Hall. Doch heute ist Club-Atmo angesagt. Doch das stört Knowles und seine Band Back Door Slam nicht. Er ist gerade mal Anfang 20, hat den Blues im Blut und noch Lust und Feuer genug, um auch im hinterletzten Winkel der Welt mit Leidenschaft auf die Bretter zu klettern. Daher stört es ihn auch nicht, dass sich nur rund 50 Fans auf den Weg gemacht haben, um Knowles und seine drei Mitstreiter PK (Bass), Steven Barci (Drums) und Ty Bailie (Keyboard) im Frannz zu sehen. Dennoch geht es direkt furios los: ›Riverbed‹ vom aktuellen Album COMING UP FOR AIR eröffnet, dicht gefolgt von ›This Old Bridge‹ und dem Titelstück der 2009er-Platte.

Bereits nach wenigen Minuten merkt man dem Vierer seine Routine an. Sie sind in den vergangenen beiden Jahren oft auf Tour gewesen, haben unter anderem für Chickenfoot eröffnet, Knowles konnte zusätzlich Live-Erfahrung mit den Rhythm Devils sammeln. Nicht, dass er die Übung noch groß nötig gehabt hätte. Denn sonst wäre jemand wie Peter Frampton sicherlich nicht auf ihn aufmerksam geworden. Das eigentlich Erstaunliche an Davy Knowles ist jedoch, dass er sein Talent nicht einfach nur hinnimmt, sondern hart an sich arbeitet. Noch mag sich das vielleicht nicht in Ver­kaufs- oder Besucherzahlen niederschlagen, doch das wird kommen. Das beweist auch die heutige Show: Knowles hat das Gespür für Stimmungswechsel, kann exakt erkennen, wann er welches Stilmittel einsetzen muss. Gefühlvoll steuert er die Publikums­emotionen im melancholischen ›Gotta Leave‹, nur um dann nahtlos ins erdige, aufbauschende ›Tear Down The Wall‹ überzuleiten. Zum Ende hin spielt sich der Brite vollends in einen Rausch hinein, dem so lange keiner entkommt, bis Traffics ›Dear Mr. Fantasy‹ den Abend beendet.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Steppenwolf: Todestag von Drummer Jerry Edmonton

Heute vor 27 Jahren ist Jerry Edmonton, Gründungsmitglied der Rockband Steppenwolf, gestorben. Am 28. November 1993 kam Jerry Edmonton, Schlagzeuger...

Meilensteine: Jimi Hendrix und eine brennende Gitarre

31. März 1967: Jimi Hendrix zündet im Londoner Astoria erstmals seine Gitarre an. Binnen Wochen nach Jimi Hendrix‘ Ankunft in...

Rock-Mythen: Fleetwood Mac – Drama, Baby, Drama!

Es war eine vertonte Soap Opera: Als Fleetwood Mac 1977 ihren Megaseller RUMOURS veröffentlichten, lieferten sie nicht nur brillanten...

Blues Boom: Die stillen Stars – Beverly „Guitar“ Watkins (Teil 2)

Mit Unterstützung von Duffy und seiner Stiftung ging Watkins mit weiteren von Music Maker geförderten Künstlern auf Tour, darunter...
- Werbung -

Rock-Mythen: Tina Turner – Das zweite Leben der Anna Mae

Es ging nicht mehr: Nach Jahren der ehelichen Gewalt lief Tina Turner ihrem Mann Ike im Sommer 1976 davon...

The Kinks: 50 Jahre LOLA

Heuer wird die Platte LOLA VERSUS POWERMAN AND THE MONEYGOROUND, PART ONE 50 Jahre alt. Zur Feier dieses Jubiläums wird...

Pflichtlektüre

Mud – Kein Ausweg

McConnaissance – eine Wortschöpfung aus seinem Nachname und dem...

Stephen Stills – Leader of the pack

Bei Buffalo Springfield fing er gemeinsam mit Neil Young...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen