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The Chris Robinson Brotherhood – ANYWAY YOU LOVE, WE KNOW HOW YOU FEEL

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chris robinson brotherhoodSpät-Hippie-Sounds mit Soul im Herzen.

Die Black Crowes sind – mal wieder! – am Ende. Das ist natürlich traurig. Andererseits bekommen die Fans neben dem just erschienenen FLUX seines Bruders Rich, nun auch noch ein neues Soloalbum von Frontmann Chris Ro­­binson serviert. Das sind durchaus zwei Gründe zur Freude. Zumal die beiden Werke unverkennbare Ähnlichkeiten zum Sound der gemeinsamen Ex-Band aufweisen, sich aber dennoch angenehm voneinander unterscheiden. Während sich der Gitarrist nämlich roots-rockig gibt, präsentiert sich der Sänger einmal mehr von einer soulig-psychedelischen Seite, die ihm schon auf seinen bisherigen Alleingängen so gut zu Gesicht stand. Der entspannt groovende, von klassischen Sixties-R&B-Klängen und frühem Funk beeinflusste Opener ›Narcissus Soaking Wet‹ ist dafür ein sonniger, leicht dahin schwebender Beleg. Das Stück bietet einen hohen Qualitätsstandard, der auf dem 47 Minuten langen Album bis zum Rausschmeißer, einem verträumten Mix aus Country-Feeling und andächtiger Gospel-Stimmung namens ›California Hymn‹, spielend gehalten und zwischenzeitlich sogar locker übertroffen wird. Etwa beim – im Ver­gleich zum eher entspannten Rest – fast schon stür­­­­mischen ›Forever As The Moon‹, bei dem Robinsons Gitarrist Neal Casal mit wahrhaft exzellenten Lead-Einlagen glänzt. Oder bei der herrlichen Hippie-Nummer ›Oak Apple Day‹. So hätten die späten Beatles geklungen, wenn ihre Hei­mat nicht Liverpool, sondern Atlanta gewesen wäre.

7/10

The Chris Robinson Brotherhood
ANYWAY YOU LOVE,
WE KNOW HOW YOU FEEL
SILVER ARROW/SOULFOOD

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