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Budderside: SPIRITUAL VIOLENCE

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Ami-Sound von Lemmys Gnaden

Die Jungs aus Los Angeles wurden noch vom seligen Lemmy Kilmister persönlich für sein damals brandneues Label unter Vertrag genommen und stellen hier ihr zweites Album vor. Wer deshalb allerdings einen Motörhead-Klon erwartet, befindet sich auf dem Holzweg. Produziert von Jay Baumgardner (Godsmack, Papa Roach) kommen die Herren deutlich vielschichtiger und vor allem amerikanischer daher. Wie schon auf dem 2016 veröffentlichten Vorgänger wird größtenteils radiotauglicher Heavy-Rock mit gelegentlichen Anleihen aus dem Grunge- und Alternative-Sektor, sowie wonnevollen Schlenkern in Richtung geschmackvoll aktualisierter 80er-Sleaze-Klänge geboten.

Das recht heftig und schön treibend eröffnende ›Wide Awake‹, der Arena-Rocker ›I’m A Man‹, das zu Beginn sowie zwischendurch immer wieder spacig-atmosphärische ›Things We Do‹ oder das ebenso einfallsreich wie clever gemachte Johnny-Cash-Cover ›Folsom Prison Blues‹ bieten als Anspieltipps einen gelungene Querschnitt durch das OEuvre der Burschen. Den einen oder anderen potenziellen Ohrwurm inklusive.

7 von 10 Punkten

Budderside, SPIRITUAL VIOLENCE, MOTÖRHEAD MUSIC/SILVER LINING/WARNER

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