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Black Mirrors – FUNKY QUEEN

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black mirrorsAn den richtigen Knöpfen gedreht.

Schon vor dem ersten Hördurch­gang Coolness-Punkte sammeln – natürlich keine schlechte Idee. Den Black Mirrors gelingt das mit einem starken Artwork und dem simplen, aber echt charmanten EP-Titel FUNKY QUEEN. Wenn man dann auch noch gleich als Opener einen Titeltrack raushaut, der in Sachen Attitüde, Hunger und Groove keine Wünsche offen lässt, kann man durchaus von einer gelungenen Vorstellung sprechen. Saftiger, bewusst fett und druckvoll produzierter Rock mit starker Blues-Note dröhnt laut und selbstbewusst aus Belgien herüber, thematisch in der Wüste verwurzelt und befeuert von grundverschiedenen Einflüssen wie The Kills, Alice In Chains, Jefferson Airplane und Royal Blood. Mit anderen Worten: Nicht gerade eine bahnbrechend originelle Darbietung. Dafür eine, die schon mit diesen vier ersten Vorboten der Debüt-EP klarmacht, dass diese Band wirklich Bock hat. Wenn es ihnen noch ein bisschen besser gelingt, die Ästhetik von Indie-Ikonen wie The Kills oder Royal Blood tatsächlich mit dem retroverliebten, psychedelischen Blues zu verschmelzen, ist das hier der Beginn von etwas Besonderem. Dass das auch Sängerin Marcella Di Troia zu verdanken ist, ist ein offenes Geheimnis. Die singt wirklich alles an die Wand!

7/10

Black Mirrors
FUNKY QUEEN
Napalm/Universal

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