AC/DC: Bon-Scott-Brief von australischer Regierung gekauft

Ändert dieser Brief unsere Sicht auf Bon Scott? Die australische Regierung kaufte vor kurzem ein Schreiben, das der Sänger an eine Freundin geschickt hatte.

Während sich Bon Scott 1978 mit AC/DC auf Tour befand, schrieb er (s)einer damaligen Freundin Valerie einen Brief. Selbiges Schriftstück wurde nun laut perthnow.com bei einer Auktion von der australischen Regierung gekauft. Es soll den Frontmann in ein neues Licht rücken.

In der Nachricht soll Scott von der Härte des Tourlebens, seinen finanziellen Engpässen und den psychischen Problemen von Schlagzeuger Phil Rudd erzählt haben.

Musikexperte und Mitarbeiter der WA State Library Adam Trainer äußerte sich folgendermaßen zu dem Brief: „Es gibt da diese Annahme, dass Bon Scott eine heimtückische, spitzbübische Persönlichkeit war, vor allem, wenn man ihn einfach nur anhand seiner Texte beurteilt. Aber dieser Brief zeigt eine sehr andere, emotionale und zerbrechliche Seite.“

Bon Scott schrieb die Nachricht auf einem alten Fetzen nieder und entschuldigte sich bei seiner Freundin für die lange Kontaktpause. Oft wäre er „zu sehr mit Reisen, Betrunken- oder Verkatertsein beschäftigt gewesen. Ich zittere so stark, dass ich fast nicht schreiben kann. Ich musste mit dem Telefonieren aufhören, als ich zu sehr ins Minus ging. Ich bin alleine in dieser Woche schon wieder 130 Dollar in der Miese, vor einer Woche schuldete ich der Band ganze 70 Dollar, das ist verrückt. Aber das Verrückt-Sein ist auch irgendwie die einzige Strategie, mit der ich einigermaßen gesund im Kopf bleiben kann, wenn du weißt, was ich meine…“

2 KOMMENTARE

  1. Typisch, einfach drauf hauen. Bon ist s hon so lange Tod. Aber Hauptsache Schlagzeilen (Geld, Geld, Geld. Die Band wäre fast am Ableben von Bon zerbrochen. Und nur um etwas klar zu stellen. Welcher Mensch ist frei von Problemen. Ich habe wirklich sehr viele Menschen kennengelernt, es gab keinen der frei von Problematiken war. Überflüssig die spekulative veröffendli hung. Idioten. Ohne AC/DC hätte es viele Bands nie gegeben. V.

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