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Robin Trower – COMING CLOSER TO THE DAY

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Ribin Trower Coming Closer To The Day

Trotz kleinerer Schwächen: reife Scheibe einer Bluesrock-Ikone.

Gemeinsam mit Billy Gibbons von ZZ Top gehört Robin Trower wohl zu den coolsten Socken der Blues­rock-Historie. Seit den späten 60er-Jahren, als seine Karriere mit Procol Harum erstmals klare Konturen annahm, lieben seine Fans die staubtrockenen Klänge seiner Fender Stratocaster. Interessanterweise hat sich diese Coolness mittlerweile ebenso auf seine Stimme gelegt. Denn wie auch bei Gibbons bilden beim 73-jährigen Trower die Songs, sein Gitarren­spiel und seine Stimme eine Einheit, wie man sie nur durch Lebenserfahrung und künstlerische Rei­fe bekommt. Zudem ist auch bei ihm eine Ent­wicklung zu verzeichnen, die bei vielen Bluesrock­musikern ab einem gewissen Alter zu erkennen ist: Sie kehren zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Diese sind bei Trower unverkennbar die Blues-Kings Albert, B.B. und Freddie, dazu noch Muddy Waters, Jimi Hendrix, Eric Johnson und auch ein wenig Cream und Clapton, wenn man genau hinhört. COMING CLOSER TO THE DAY erklärt im Titel bereits alles, was Trower mitteilen möchte: Wer weiß, wie lange es mich noch gibt, also lasst uns die Gegenwart feiern und der Vergangenheit huldigen! Kleines Manko der Scheibe und einziger Unterschied zur Musik von Rauschebart Gibbons: Die Zukunft spielt hier keine Rolle.

7/10

Robin Trower
COMING CLOSER TO THE DAY
MASCOT/ROUGH TRADE

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