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Steel Panther – LOWER THE BAR

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steel panther lower the barGewohnter Schmutz in getigertem Gewand.

„I’ve got a 21 year old wife and she’s eager to please“. Bei wem bim­meln nicht die Steel-Panther-Alarmglocken, wenn er solche Text­­zeilen hört? Die schlangengemusterten Sex-Könige des Sunset Strip blödeln auch auf ihrem vierten Album LOWER THE BAR ohne Reue und Scham herum. Die L.A.-Bestie auf acht Klöten reiht abermals mit spitzer Zunge eine Niveaulosigkeit an die nächste Indiskretion und zieht dabei jegliche Eskapaden des Musikanten­tums ins Lächerliche. Gewohnter Schweinkram mit viel Pussy garniert, trotzdem irgendwie noch lustig. Auch musikalisch lässt man sich das schmierige Zepter nicht aus der Hand reißen, wenn es um die Produktion von hochglanzpoliertem Hairmetal aus dem Bilderbuch geht. Ein bis zwei Ausnahmen hat die Neue jedoch zu bieten: ›Now The Fun Starts‹ klingt ungewohnt schleppend und erinnert teilweise an Ozzys ›No More Tears‹. Als krönende Abschluss-Hommage covern die animalischen Kasper ›She’s Tight‹ von Cheap Trick. Keine Neuerfindung des Klassikers, dennoch eine coole Version mit Party-Potenzial.

6/10

Steel Panther
LOWER THE BAR
KOBALT LABEL SERVICES/ROUGH TRADE

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