Eagles of Death Metal: Französische Festivals laden Jesse Hughes aus

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Eagles of Death Metal: Französische Festivals laden Jesse Hughes aus

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eagles of death metal paris rückkehr videoDie beiden französischen Festivals „Rock en Seine“ und „Cabaret Vert“ haben die geplanten Shows der Eagles of Death Metal wegen kontroverser Aussagen ihres Sängers Jesse Hughes abgesagt.

Er kann es einfach nicht lassen: Nachdem er sich für seine Anschuldigungen gegen Mitarbeiter des Bataclans, in die Terroranschlägen von Paris am 13. November verwickelt gewesen zu sein, eigentlich entschuldigt hatte, legte Jesse Hughes jetzt in einem neuen Interview nach.

Dem „Taki’s Magazine“ sagte Hughes, er halte eine Beteiligung des Bataclan-Sicherheitspersonals an den Anschlägen während des EODM-Gigs im Bataclan-Club, bei dem 89 Menschen getötet wurden, für möglich. „Ich weiß mit Sicherheit, dass sie (die Attentäter) schon früher da drin waren, und irgendwie müssen sie da reingekommen sein.“

Außerdem behauptete Hughes, Muslime außerhalb des Clubs hätten den Anschlag gefeiert. „Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen. In Echtzeit! Woher wussten die, was los ist? Es muss eine Form von Koordination gegeben haben.“

Im weiteren Verlauf des Interviews haderte der EODM-Sänger mit der angeblich übertriebenen politischen Korrektheit in westlichen Gesellschaften, die eine genauere Beobachtung von potenziell terrorverdächtigen Muslimen verhindern würde.

Die Veranstalter von „Rock en Seine“ und „Cabaret Vert“ distanzierten sich von Hughes Aussagen und sagten die beiden Auftritte seiner Eagles of Death Metal ab.

„Wir stimmen den Äußerungen von Jesse Hughes, die er in einem Interview mit einem US-amerikanischen Magazin von sich gegeben hat, in keiner Weise zu. Beide Festivals haben sich dazu entschlossen, die Performance der Band zu canceln. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis“, ließen die Verantwortlichen von „Rock en Seine“ auf der offiziellen Festival-Homepage wissen.

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