Captain Sensible: Meine erste Liebe – THANK CHRIST FOR THE BOMB (The Groundhogs)

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Captain Sensible: Meine erste Liebe – THANK CHRIST FOR THE BOMB (The Groundhogs)

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Der Gitarrist von The Damned über das „Psychedelische Punk-Meisterwerk“ von 1970, das sein Leben veränderte.

THANK CHRIST FOR THE BOMB ist das fantastischste Album, das ich je gehört habe. In einem Moment ist es ein Vollgas-Powertrio, das diesen manischen Quasi-Punkrock spielt – wütend, gegen das Establishment und den Krieg –, und im nächsten fahren sie dann das Tempo runter zu diesem extrem leisen und dezenten Fingerpicking-Zeug. Tony McPhee, der Gitarrist, ist ein absolutes Genie. Er war der britische Hendrix, y’know? Er beherrschte diese donnernden Feedback-Soli und ging mit seinem Instrument wirklich an die Grenzen. Und was er nicht über Blues weiß, ist nicht wissenswert. THANK CHRIST erschien 1970. Ich kaufte es mir damals und muss über die Jahre drei Vinylexemplare davon abgewetzt haben. Das lief bei mir ständig. Als ich dann selbst anfing, Songs zu schreiben, war ich dankbar, davon beeinflusst worden zu sein. Für mich war das psychedelischer Punk – wie, Soft Machine und Syd Barrett. Das Problem an dem Begriff „Prog-Rock“ ist, dass er von Bands wie Yes, Genesis und ELP beschmutzt wurde. The Groundhogs waren das vielleicht beste Beispiel für Prog-Rock überhaupt – eine Mischung aus Blues, Psychedelik und Pop, die nie mehr übertroffen wurde. THANK CHRIST ist ein perfektes Album. Kein einziger Track darauf ist Füllmaterial und die Abfolge ist genial. Und es ist unglaublich atmosphärisch.

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