Was machen eigentlich Grand Funk Railroad?

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Was machen eigentlich Grand Funk Railroad?

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Poison, Autograph, Rob Zombie, Jackyll, Eric Church und viele andere haben den Grand-Funk-Railroad-Megahit und Trademarksong ›We’re An American Band‹ auf CD und live gecovert. Natürlich spielen dessen Schöpfer die Nummer von 1973 heute noch als Zugabe.

Die Geschichte der nach der „Grand Trunk Western Railroad“ benannten Band beginnt aber schon früher. Nach gemeinsamen Erfahrungen in anderen Formationen finden die beiden aus Flint, Michigan – hier fährt besagter Zug durch – stammenden Mark Farmer (Gitarre und Gesang) und Mel Schachner (Bass und Gesang) sowie Schlagzeuger und Sänger Don Brewer Ende der 60er zusammen und die Rock-Lok nimmt 1969 als Grand Funk Railroad Fahrt auf.

Am 4. Juli spielen sie auf dem riesigen „Atlanta Pop Festival“ und ein Plattenvertrag lässt nicht lange auf sich warten. Das Debüt ON TIME verkauft sich bestens, es folgen schnell weitere erfolgreiche Longplayer.

1971 hat die Band auch live große Anziehungskraft, füllt zweimal das New Yorker Shea Stadion und übertrifft in Sachen Ausverkaufsgeschwindigkeit sogar die Beatles. Zwei Jahre später ist man mit Keyboarder Craig Frost zum Quartett angewachsen und nimmt unter der Ägide von Todd Rundgren WE’RE A N
AMERICAN BAND mit der gleichnamigen, chartstürmenden Single auf.

Das passend betitelte BORN TO DIE hätte 1976 der Schlussstrich sein sollen, aber mit Frank Zappa als Produzent wird GOOD SINGIN’, GOOD PLAY IN’ nachgelegt. Das vorübergehende Aus
folgt dann aber doch, als Mark Farmer die Band verlässt.

Anfang der 80er findet man wieder zusammen, den Bass bedient bis 1983 Dennis Bellinger. Doch schon nach einer Tour geht es bis 1995 aufs Abstellgleis. Als nach einer weiteren Reunion, Gitarrist und Sänger Farmer die Band endgültig verlässt, wird erneut die Bremse gezogen.

Die beiden Gründer Schacher und Brewer machen den Zug aber wieder flott und stellen bis heute die Weichen. Zusammen mit namhaften Mitstreitern wie Ex-Kiss Bruce Kulick an Gesang und Gitarre, dem ebenfalls Gitarre spielenden und singenden ehemaligen 38-Special-Mitglied Max Carl sowie Keyboarder Tim Cashion, der schon mit Bob Seger gespielt hat. In dieser Besetzung feierte die Band 2019 mit diversen Liveauftritten, die bis ins laufende Jahr hineinreichten, das 50. Bandjubiläum.

Zuletzt wurde am 7. März Atlantic City
gerockt. Viele weitere geplante Termine fielen dann der Corona-Pandemie zum Opfer. Zwar sind auf der offiziellen Homepage noch einige Dates zu finden, aber die von Pressesprecher Mitch Schneider übermittelte Aussage der Band „wir freuen uns, 2021 auf die Straße zurückzukehren“ lässt darauf schließen, dass heuer wohl nichts mehr passieren wird. Zu Plänen wie einem neuen Album
gibt es auf Nachfrage keinen Kommentar der american band, die bis heute über 25 Millionen Platten verkauft hat.

2 Kommentare

  1. Bravo, jemand ist der Schreibfehler aufgefallen von Mark Farner. Aber es gab noch einen: der Bassist heißt Mel Schacher und nicht wie am Anfang geschrieben steht „Schachner“.

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