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Tom Petty & The Heartbreakers – HYPNOTIC EYE

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Petty, TomEr ist wieder da!

Schon mit den ersten, beinahe AC/DC-artigen Takten von ›American Plan B‹ ist klar, dass bei Tom Petty die Zeiten des MOJO-Blues endgültig vorbei sind. Komischerweise erneut fast parallel zu Herrn Springsteen entdeckt der andere große amerikanische Geschichtenerzähler die Härte und den Charme der frühen Tage. Wir sind also wieder in den 70ern. Gut so. ›Faultlines‹ beginnt fast wie die Lemonheads-Version von ›Mrs. Robinson‹, bevor Mike Campbell dem Song eine ähnliche Magie wie einst ›Boys Of Summer‹ verleiht. Die Coolness von ›Full Grown Boy‹ und ›Sins Of My Youth‹ kann nur eine Band so rüberbringen, ›Power Drunk‹ besitzt trotz seiner Langsamkeit eine lang nicht mehr gehörte Heavyness, ›All You Can Carry‹ und ›You Get Me High‹ sind Riffrocker besten Kalibers, ›Burnt Town Town‹ klingt nach ZZ Top und ›Shadow People‹ ist ein würdiger, atmosphärischer Abschluss alter Schule.

Wer Tom Petty und seine Heartbreakers nach den letzten, altersmilden Werken bereits abgeschrieben hatte, wird hier mehr als positiv überrascht sein. Mit Abstand ist HYPNOTIC EYE das beste Petty-Album seit INTO THE GREAT WHITE OPEN von 1991. Wurde auch Zeit. Und Eddie Vedder hatte natürlich Recht: Petty-Songs sind per se Klassiker.

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