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The Bevis Frond – LITTLE EDEN

20 zeitlose Songperlen vom Londoner DIY-Unikum Nick Saloman

Seit seinen künstlerischen Anfängen in den 70ern mit The Oddsocks, Von Trap Family und Room 13 saß der Londoner Nick Saloman – Exzentriker, Unikum, Multiinstrumentalist und Lebenskünstler – stets zwischen sämtlichen Genre-Stühlen. Ein Autodidakt mit wagemutig radikaler Do-It-Yourself-Attitüde (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards, Gesang) zur Selbstverwirklichung. Aufgewachsen im Pop-Mekka London in all seiner stilistischen Widersprüchlichkeit. Mit einer vom Magistrat der Stadt vor Gericht erstrittenen hohen Summe für einen schweren Motorradunfall an einer unbeleuchteten Baustelle zahlte der 1953 Geborene nicht nur die Hypothek seines Hauses ab, sondern richtete sich auch ein Tonstudio ein. Weit mehr als zwei Dutzend Alben veröffentlichte der Selfmade-Guru mit The Bevis Frond seit dem Debüt MIASMA (1987) auf seinem anfangs selbstvertriebenen Label mit kategorischen Stilüberblendungen, die er mal stoisch so kategorisierte: „I wanted a sound between Jimi Hendrix, The Wipers, Love and The Byrds but with a distinctly british feel!“

LITTLE EDEN, der Nachfolger von WE’RE YOUR FRIENDS, MAN (2018), umfasst 20 Songperlen in exakt dieser Klangmixtur mit einmal mehr sehr persönlichen Innenansichten. Nach wie vor grenzt Salomans Stimmtimbre an die von Roger McGuinn und Arthur Lee. Gleichermaßen von Hendrix (ohne dessen Virtuosität!) und The Wipers zehrt der dicht gewebte E-Gitarren-Wall-Of-Sound. Kurz vor Salomans Siebzigsten klingt das Song-Sammelsurium mit hinreißend Hörenswertem wie ›Cherry Gardens‹, ›My Own Hollywood‹, ›Here Come The Flies‹, ›Numb In The Head‹, ›As I Lay Down To Die‹ und ›Never Knew What Hit Me‹, als wäre es schon vor Dekaden entstanden – ein zeitloses Singer-Songwriting aus dem ewigen Londoner Urban Jungle.

9 von 10 Punkten

The Bevis Frond, LITTLE EDEN, FIRE RECORDS/CARGO

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