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    Review: Rival Sons – HOLLOW BONES

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    Review: Rival Sons – HOLLOW BONES

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    rival sonsDurch Mark und Bein.

    Sie kommen doch tatsächlich mit einem derartigen Album um die Ecke! Einem Werk, das sprachlos macht. Das in seinen ganz eigenen Bann zieht. Erklärte die halbe Welt schon zu Zeiten von GREAT WESTERN VALKYRIE, dass die Rival Sons die legitimen neuen Overlords des Classic Rock seien, muss klipp und klar gesagt werden: So cool, lässig und gut das Album auch gewesen ist – es hat nicht den leisesten Hauch einer Chance gegen dieses Wunderwerk namens HOLLOW BONES. Um das zu ergründen, muss man zunächst einmal verstehen, wie diese Söhne Kaliforniens eigentlich ticken. Als Support von Deep Purple nutzte man die 30 Minuten nicht etwa für möglichst viele Songs des aktuellen Albums, sondern für regelrecht dreiste Jams und ausgedehnte Instrumentaleskapaden. Als würden sie proben. Jetzt wissen wir: Es war tatsächlich eine Probe. Das alles, was die Rival Sons seit 2008 auf vier Alben und zig Touren abgeliefert haben, war die Aufwärmrunde. Für das, was sich jetzt manifestiert. Ein Album, das die Seele des Landes ausschwitzt, ein Album, das tief nach Wurzeln gegraben und sie gefunden hat, ein Album, das musikalische Idole kennt und zu neuem Leben erweckt, das ein halbes Jahrhundert Rockgeschichte im Knochenmark gespeichert hat und in einer einzigen Darbietung entfesselt. Furor, Fuzz, Verzerrung und Verspieltheit, hier fließen sie zusammen wie Nebenflüsse zu einem gewaltigen Strom aus Psychedelic, Blues, Classic und Hard Rock. Der größte Unterschied zwischen den Rival Sons und anderen Bands ist daher auch: Die meisten Kollegen wollen retro klingen. Rival Sons wollen gar nichts. Sie hören einfach auf ihre innere Stimme. Darum dürften sie viele beneiden.

    Rival Sons
    HOLLOW BONES
    EARACHE/WARNER
    9/10

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