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Xixa – GENESIS

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Eine bunte Wundertüte unterschiedlicher Stilmittel

Auf der Suche nach Schubladen, in die man den Stil der aus Tucson, Arizona, stammenden Formation
Xixa einsortieren könnte, kommen einem Namen wie Calexico, Tito & Tarantula oder auch – zumindest peripher – Kyuss oder Santana in den Sinn, sprich: Bands und Genres, die sich nicht auf einen Stil festlegen lassen. Anfangs ordnete man den Xixa-Songs Begriffe wie Psychedelic-, Indie-, Gothic- oder Desert-Rock, Latin, Americana und 70er Western Style zu. Doch selbst dieses bunte Allerlei an Wortschöpfungen reicht nicht aus, um das neue Album GENESIS zu klassifizieren.

Denn Xixa mit ihren Führungsköpfen Gabriel Sullivan und Brian Lopez haben sich unüberhörbar weiterentwickelt, dehnen ihre Fühler in noch extremeren Gefilde aus und haben durch ihr 2016er Debütalbum BLOODLINE gelernt, nur sich selbst und der eigenen Geschmackssicherheit zu vertrauen. Deshalb scheren sich Sullivan und Lopez einen feuchten Kehricht um Klischees, sondern setzen auf Artenvielfalt, egal, ob mit Latin-, Anglo-, Caribbean- oder Afro-Wurzeln.

7 von 10 Punkten

Xixa, GENESIS, JULIAN/THE ORCHARD

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