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    Review: Rush – TIME STAND STILL

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    Review: Rush – TIME STAND STILL

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    rush time stand stillA Farewell To Rush.

    Am 1. August des letzten Jahres im Forum in Los Angeles war alles vorbei. Nicht nur die R40-Tour des legendären kanadischen Trios Rush, sondern (vermutlich) auch die komplette Live-Kar­riere einer der weltbesten Bands. Schlagzeuger Neil Peart mag nicht mehr touren und seine Gesundheit macht ihm seit Jahren zu schaffen. Auch Lifeson hat gesundheitliche Probleme, aber er kann sich ebenso wie Geddy Lee mit dem drohenden Ende nicht anfreunden. „Er möchte der beste Drummer der Welt sein und auf ebendiesem Niveau spielen. Wenn man 63 Jahre alt ist und die Show jeweils drei Stunden dauert, ist das allerdings nicht so einfach“, fädelt Lifeson ein. Vor allem, wenn man zwischen den Shows nicht wie andere im Privatjet oder High-Tech-Tourbus reist, sondern seinen Hintern direkt im An­­schluss auf ein Motorrad schwingt und den kommenden Auftrittsort nach neun Stunden in strömendem Regen und mit aufgeweichten Füßen erreicht hat. Lee ist traurig. Man merkt es an seinen Worten, seinem Ge­­sichtsausdruck. „Das Ende fühlt sich nicht richtig an – es ist weit härter als der Beginn“, bringt er zu Protokoll. „No hype, no bullshit, no help from the main stream press“, gebraucht Foo-Fighters-Frontmann und Rush-Fan Dave Grohl während seiner Rede zur Einführung Rushs in die Rock and Roll Hall of Fame 2013. Neben der Tom Petty-Doku RUNNIN‘ DOWN A DREAM ist TIME STAND STILL wohl das emotionalste, beste und ehrlichste Zeugnis, das man von einer Band zu sehen bekommt. Als Bonusmaterial gibt es 67 Minuten LIVE FROM THE RABBIT HOLE, ein bislang unveröffentlichtes Tape von der PRESTO-Tour.

    Rush
    TIME STAND STILL
    ANTHEM/UNIVERSAL

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