Review: Reach – THE PROMISE OF A LIFE

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Review: Reach – THE PROMISE OF A LIFE

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Moderner Bombast

Nachdem Reach im letzten Jahr eine Single nach der nächsten inklusive intensiver Videos veröffentlicht haben, bringen sie nun endlich das zugehörige Gesamtwerk THE PROMISE OF A LIFE heraus. Die Platte zelebriert das zehnjährige Bestehen der Band und markiert einen starken Bruch mit dem zuvor verfolgten, griffigen Sleaze-Rock in der Tradition ihrer Heimat. Stattdessen präsentiert das schwedische Trio nun ein Album, dem überbordende Theatralik und ein komplett neuer Sound aus jeder Rille triefen. Der Opener ›New Frontier‹ ist ein ziemliches Bombast-Spektakel, das darauffolgende ›I Am The Law‹ ein neuzeitlich anmutender Dancetrack, ›Young Again‹ hingegen ein pseudo-fröhlicher Stampfer mit makabrem Text. THE PROMISE OF A LIFE ist frei von Vintage-Allüren, voller düsterer Themen und klingt insgesamt ziemlich modern. In ihrer eigentümlichen Dynamik wirkt die Platte wie eine Mischung aus hungrigem Alternative und buntem, blutverschmierten Theater oder Musical à la „Jack The Ripper“.

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