Review: Pixies – BENEATH THE EYRIE

Pixies Beneath The Eyrie

Im Schreckenskabinett des Frank Black

Bereits im Vorfeld der Aufnahmen warnte Pixies-Mastermind Frank Black alias Black Francis seine Mitstreiter angeblich vor, die neuen Songs würden für seine Verhältnisse wohl „ziemlich düster“ werden und eine „gewisse Gothic-Atmosphäre“ transportieren. Eigentlich kein Wunder, wurde BENEATH THE EYRIE doch im berüchtigten Dreamland Studio eingespielt, einer umgebauten Kirche nahe Woodstock im US-Bundesstaat New York. Schon seit ihrer vor 32 Jahren veröffentlichten Debüt-EP waren die Stücke der Bostoner Noise-Rock-Pioniere von den seltsamsten Gestalten bevölkert, die lyrisch vom schrägen Geisterbahn-Humor seiner Macher zum akustischen Leben erweckt wurden. Eine Tatsache, die sich zum Glück bis heute nicht geändert hat. Im Juni hat sich das Quartett mit seiner ersten Single vom gruseligen ›Graveyard Hill‹ gemeldet, auf dem man wieder jede Menge Freaks zum okkulten Weirdo-Meeting versammelt hat: Angefangen bei der Mythen-umwehten ›Catfish Kate‹, über den geheimnisvollen ›Long Rider‹ und die untoten Wellenreiter von den ›Los Surfers Muertos‹, bis hin zur ruhelosen Seele des ›Daniel Boone‹, die unruhig am ›Death Horion‹ spukt. Willkommen in der schaurig-schönen Twilight-Zone der Pixies.

8/10

Pixies
BENEATH THE EYRIE
INFECTIOUS/BMG RIGHTS/WARNER

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