Review: Louise Lemón – DEVIL

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Review: Louise Lemón – DEVIL

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Louise Lemon DevilElegie auf den Herzschmerz.

In einem schwarzen Samtkleid und mit weißem Brautschleier posiert die blonde Schwedin auf dem Cover von DEVIL vor einer dunklen Gruft und greift so auch optisch ihr bewährtes musikalisches Sujet auf: das Spiel mit Dunkelheit, Helligkeit und den Schattierungen dazwischen. Die von allen Seiten als „Queen of Death Gospel“ gefeierte Künstlerin verwebt auf ihrer neuen EP zarten Gesang mit oftmals elegisch-düsteren Klängen, 60er-Jahre- Anleihen mit Indie, und das alles mit ganz viel Atmosphäre und Herzschmerz. Die in diesem Duktus entstandenen neuen fünf Songs – besonders hervorzuheben sind der Opener ›Devil‹ sowie ›Taurus Woman‹ – muten unpolierter und deshalb noch intensiver an als die ihres Vorgängeralbums. Lemóns eindringlicher Pop Noir ergießt sich gleich dunklem Samt in Gehör und Herz. Welch passende Kleiderwahl auf dem Artwork.

8 von 10

Louise Lemón
DEVIL
ICONS CREATING EVIL ART

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