Double Crush Syndrome – DIE FOR ROCK N‘ ROLL

-

Double Crush Syndrome – DIE FOR ROCK N‘ ROLL

Dicke Eier in der Stretchhose.

DIE FOR ROCK N’ ROLL ist zwar nicht unbedingt die am Schluss der Scheibe lautstark besungene ›Revolution‹ – ein deutlicher Weck­­ruf ist es aber allemal. Front­­mann und bekennender Skid-Row-Fan Andy Brings und seine zwei Mitstreiter klingen zwar nicht direkt wie ihre Idole, aber der Geist der Songs geht definitiv in eine ähnlich sleazige und punkige Rock’n’Roll-Richtung. Elf Songs, allesamt potenzielle Gig-Gassenhauer, die zum Mitgrölen geeignet sind, grooven und glammen ziemlich cool und eingängig. Abgesehen von der etwas üppiger arrangierten und mit einem klassischen 80er-Gitarrenintro versehenen Nummer ›On Top Of Mount Whateverest‹, sind Stücke wie etwa der Titelsong oder ›Yeah! Pain‹ geradlinige und unkomplizierte Punk’n’Roller mit mal kleineren, mal größeren Finessen und leichtem Metaleinschlag. Gesanglich nicht unbedingt eine Offenbarung, aber darum geht es ja auch nicht. Bei Double Crush Syndrome geht es um große Posen, Power und Pop. Das wahre Po­­tenzial dieses Trios zeigt sich hier zwar ansatzweise, kommt aber erst im Live-Kontext so richtig zur Geltung.

7/10

Double Crush Syndrome
DIE FOR ROCK N‘ ROLL
ARISING EMPIRE/WARNER

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Sweet: Die Band mit den drei Gesichtern

Sweet waren die glänzenden Posterboys, die Anfang der 70er jeder Teenie als Bravo-Starschnitt bei sich im Kinderzimmer hängen hatte....

Kiss: Live in der Schleyerhalle, Stuttgart (28.06.)

Am 28. Juni machten Kiss im Rahmen ihrer “End Of The Road”-Abschiedstour in Stuttgart in der Schleyerhalle Halt und...

Dokken: Von verlorenen Liedern und Bratäpfeln

Nach knapp vierzig Jahren sind Don Dokken beim Aufräumen alte Tapes aus seiner Zeit in Deutschland in die Hände...

Die fünf Gesichter von Deep Purple: Ian Paice

2019 beendeten sie ihre „Long Goodbye“-Tournee. Doch ihre letzten drei Alben haben ihnen so viel neuen Schwung gegeben, dass...

Judas Priest: Live in München (Zenith, 27.06.)

Priest! Priest! Priest! Nach einem stimmungsmachenden Warm-Up durch die Dead Daisies mit ("neuem") Frontmann Glenn Hughes kommen Judas Priest nach...

Scotty Moore: Rest In Peace

Scotty Moore, der erste Gitarrist von Elvis Presley und Vorbild von Keith Richards und George Harrison, ist heute vor...

Pflichtlektüre

Das letzte Wort: Derek Smalls im Interview

Im großen Pantheon des Rock’n’Roll steht Derek Smalls ir­­gendwo...

Ray Davies: Kinks-Sänger mit erstem Album seit fast zehn Jahren

Erstmals seit 2007 wird Ray Davies wieder ein reguläres...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen