Review: Calexico/Iron & Wine – YEARS TO BURN

Calexico Iron And Wine

Ruhige Kugel

Die EP IN THE REINS gehört zu den weniger bekannten Veröffentlichungen im Katalog beider Bands. Sie erschien 2005 auf dem kleinen amerikanischen Label Overcoat Recordings. Das erneute Zusammentreffen von Calexico und Iron & Wine kommt überraschend, wenn man bedenkt, wie erfolgreich der Weg beider Acts seitdem war. In ›What Heaven’s Left‹ spürt man, wie natürlich sich der Folk von Sam Beam und der Desert-Noir-Sound von Joey und John Convertino ineinander schmiegen. ›Father Mountain‹ ist der eingängigste Song. Amüsiert folgt man Beams Erzählung über Papas Villa in den Bergen und was er dort mit seiner Teresa vorhat. In der dreiteiligen ›Bitter Suite‹ und im etwas kurzen Instrumental ›Outside El Paso‹ stecken spannende spielerische Ansätze. Mehr Vorstöße in Areale jenseits der Ballade hätten diesem Album gutgetan. Mit ›A History Of Lovers‹ hatten sich die hier Beteiligten bei ihrer ersten Zusammenkunft damals wie die Traveling Wilburys gefühlt. So ein klarer Popverweis fehlt auf YEARS TO BURN leider.

7/10

Calexico/Iron & Wine
YEARS TO BURN
CITY SLANG/ROUGH TRADE

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