Review: Bert Jansch – A MAN I’D RATHER BE (PART I)

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Review: Bert Jansch – A MAN I’D RATHER BE (PART I)

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Bert Jansch A Man I'd Rather Be Part 1

Das hörenswerte Frühwerk des Folk-Virtuosen als Boxset.

Nachdem sich der begabte Song­schreiber in der Folkszene von Edin­burgh einen Namen gemacht hatte, siedelte er Mitte der 60er-Jahre nach London über und spielte dort sein Debütalbum ein – auf einer ge­­borgten Gitarre im Schlafzimmer eines Kumpels, der zugleich der Aufnahmeleiter war. Heraus kamen melancholische, nie überzuckerte Liebeslieder ebenso wie das tragische ›Needle Of Death‹, das vom Drogentod eines engen Freundes handelt.

Bert Jansch nahm vier Platten in zwei Jahren auf und inspirierte damit keine Unbekannten. Neil Young nannte ihn „den Jimi Hendrix der Akustikgitarre“, Jimmy Page war laut eigener Aussage „ab­solut besessen“ von seiner Musik und Johnny Marr war besonders von Janschs zweiter Platte IT DON’T BOTHER ME beeindruckt, auf der sich mit ›Anti Apartheid‹ eines seiner wenigen politischen Stücke befindet. Die frühen Alben des Briten sind jetzt versammelt in dem schmucken, wahlweise mit CDs oder LPs bestückten Set A MAN I’D RATHER BE (PART I) – samt raren Fotos und einem neuen Essay über Janschs Ankunft in England. In den späten 60er- und frühen 70er-Jahren weitete der Brite seinen Sound auf den Studiowerken NICOLA, BIRTHDAY BLUES, ROSEMARY LANE und MOON­SHINE, et­­was reichhaltiger instrumentiert, teils in Richtung Pop und Blues aus. Diese Werke gibt’s auf dem zeitgleich erscheinenden A MAN I’D RATHER BE (PART II) zu hören.

9/10

Bert Jansch
A MAN I’D RATHER BE (PART I)
Earth/Cargo

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