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    Review: Aerosmith – GET A GRIP/PUMP

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    Review: Aerosmith – GET A GRIP/PUMP

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    aerosmith pumpDie beiden international erfolgreichsten Alben der Bostoner Institution.

    PUMP (von 1989) ist auch heute noch vergleichsweise einfach in Second-Hand-Läden zu finden, wäh­­rend man für GET A GRIP (von 1993) schon knapp 100 € investieren muss, wenn man ein gut erhaltenes Exemplar mit nach Hause nehmen will. Zwei Jahre vor PUMP meldeten sich Tyler, Perry und Co. mit PERMANENT VACATION nach zahlreichen Flops und Reha-Kuren extrem erfolgreich zurück.

    PUMP konnte den Erfolg mit Hits wie ›Love In An Elevator‹, ›What It Takes‹ und ›Janie’s Got A Gun‹ sowie den hervorragenden Album-Tracks ›Young Lust‹ und ›F.I.N.E.‹ locker toppen. Die Band war auf dem Höhepunkt ihres Erfolges. Was der Fünfer mit GET A GRIP vier Jahre später zwar kommerziell egalisieren konnte, allerdings misslang der Versuch, qualitativ mit PUMP gleichzuziehen.

    Vielen Songs fehlt eine gewisse Lockerheit und Tiefe, sie wirken konstruiert und oberflächlich. Es mangelt an Abenteuerlust, es dominiert die Sicherheit der externen Songwriter wie Des­mond Child, Jim Vallance, Mark Hudson, Richie Supa, Taylor Rhodes, Jack Blades und Tommy Shaw, allesamt Koryphäen der durchgestylten Songwriter-Kunst. Nummer-sicher-Stücke wie ›Cryin’‹, ›Amazing‹ und ›Crazy‹ verrichten aber einen ausgezeichneten Job, das Album debütiert erstmalig für Aerosmith auf Rang 1 der US-Charts und verkauft sich wie der Vorgänger über sieben Millionen Mal (erfolgreicher war knapp zwanzig Jahre zuvor lediglich TOYS IN THE ATTIC mit acht Millionen).

    PUMP kommt als einzelne schwarze Scheibe, GET A GRIP als doppelte. Jeweils 180 Gramm schwer, mit bedruckten Innenhüllen und Download-Code.

    PUMP: 8/10
    GET A GRIP: 7/10

    Aerosmith
    GET A GRIP/PUMP
    GEFFEN/UNIVERSAL

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