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Powerwolf – CALL OF THE WILD

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(Noch) Mehr Power!

Die kolossalen Erfolge der letzten Jahre im Rücken, hatten die Saarländer allen Grund, selbstbewusst an die Produktion ihres achten Studiowerks heranzugehen. Und das hört man schon beim mit viel Druck lospreschenden Eröffnungsstück ›Faster Than The Flame‹ – die perfekte, mit für die Truppe typisch sakralen Anklängen und starken Melodien ausgestattete Power-Metal-Hymne zum Mitgrölen. Das folgende, noch flottere, dazu sehr atmosphärische ›Beast Of Gévaudan‹ ist sogar noch eingängiger, noch besser.

Apropos besser: Nachdem man sich beim Vorgänger THE SACRAMENT OF SIN (2018) erstmals an eine Ballade heranwagte, hat man offenbar Blut geleckt. ›Where The Wild Wolves Have Gone‹ wird von dem mit stimmungsvollen Pianoklängen eingeleiteten, im Refrain herrlich sehnsüchtigen ›Alive Or Undead‹ sogar locker übertroffenen. Weitere Highlights sind das keltisch angehauchte ›Blood For Blood (Faoladh)‹, das bullige Titellied und das textlich wie musikalisch packende, in deutscher Sprache verfasste ›Glaubenskraft‹. Powerwolf klangen noch nie, äh, powergeladener als hier.

8 von 10 Punkten

Powerwolf, CALL OF THE WILD, NAPALM/UNIVERSAL

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